Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Binette Schroeders Traumwelten / Kinderbuch-Empfehlungen der FAZ

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „In der Existenzsackgasse“: Die Storys des Neuseeländers Carl Nixon zeigen Familie als Kampf: „Die Welt, die diese Storys entwerfen, ist karg, kühl und permanent bedroht von Verlusten.“
    Carl Nixon, Fish’n’Chip Shop Song (Culturbooks)
  • „Hass im Herzen“: Marcial Galas Roman über ein „kaputtes Kuba“: „Das offizielle Kuba interessiert ihn nicht. Ihn interessiert, was er hört, auf der Straße, im Bus, in der Bar, das wilde Gewirr der Stimmen am unteren Rand der Gesellschaft.“
    Marcial Gala, Die Kathedrale der Schwarzen (Nagel & Kimche)

Kinder- und Jugendliteratur

  • „Humpty Dumpty im Garten“: Die Bücher von Binette Schroeder, die am 5. Dezember ihren 80. Geburtstag feierte, zeichnen sich durch eine besondere Bildsprache aus: „Ich möchte den Kindern Traumwelten geben und so die Möglichkeit, aus der Realität herauszufinden, um kreativ zu sein.“

Die FAZ-Redaktion stellt die „besten Bücher“ aus dem Kinder- und Jugenbuchbereich vor:

  • Lieblingsbücher:
    Kathrin Schrocke, Immer kommt das Leben dazwischen (Mixtvision)
    Susan Kreller, Elektrische Fische (Carlsen)
    Simon van der Geest, Das Abrakadabra der Fische (Thienemann)
    Jutta Treiber / Susanne Eisermann, Na ja (Tyrolia)
  • Bilderbuch:
    Heinz Janisch / Helga Bantsch, Die Brücke (Jungbrunnen)
    Julie Fogliano / Lane Smith, Das Haus, das ein Zuhause war (Sauerländer)
    Riad Sattouf, Esthers Tagebücher (Reprodukt)
    Sagma Francis / Lisk Feng, Everest (NordSüd)
  • Kinderbuch:
    Lara Schützsack, Sonne, Moon und Sterne (Sauerländer)
    Erna Sassen / Martyn van der Linden, Ein Indianer wie du und ich (Freies Geistesleben)
    Ross Welford, Der 1000-jährige Junge (Coppenrath)
    Annet Schaap, Emilia und der Junge aus dem Meer (Thienemann)
  • Jugendbuch:
    Elizabeth Arcevedo, Poet X (Rowohlt)
    Barry Jonsberg, Was so in mir steckt (cbj)
    Hannes Wirlinger / Ulrike Möltgen, Der Vogelschorsch (Jacoby & Stuart)
    Nina LaCour, Alles okay (Hanser)
  • Sachbuch:
    Gerald Bronner / Krassinsky, Fake News und Verschwörungstheorien (Jacoby & Stuart)
    Emmanuelle Grundmann / Hélène Druvert, Ozeane (Gerstenberg)
    Andrea Wulf / Lillian Melcher, Die Abenteur des Alexander von Humboldt (Bertelsmann)
    Lucia Zamolo, Rot ist doch schön (Bohem)

  • „Was Handkes Literatur ausmacht“: Die verschiedenen Aspekte des Schaffens von Literaturnobelpreisträger Peter Handke als Epiker, Dramatiker, Übersetzer, Essayist, Lyriker, Kinoautor, Aufzeichner, Zeuge.

Neue Sachbücher

  • „Die größte aller Krankheiten?“: David A. Sinclair will den Tod abschaffen und das Altern gleich mit entsorgen: Sinclair geht „den radikalen Weg und erklärt das Altern selbst zur ‚ größten aller Krankheiten‘, die ausgerottet werden muss.“
    David A. Sinclair, Das Ende des Alterns. Die revolutionäre Medizin von morgen (DuMont)
  • „Nachahmen und nachgeahmt werden“: Ivan Krastev und Stephan Holmes erklären die Weltlage mit „arg grobem Pinselstrich“: „Die Autoren fühlen sich offenbar ohnehin weniger der argumentativen Konsistenz verpflichtet, sonder fühlen sich lieber tief in die Kollektivpsyche (…) ein.“
    Ivan Krastev / Stephan Holmes, Das Licht, das erlosch (Ullstein)
  • „Pflicht zur Aufklärung“: Ethische Fragen der Medizin, verhandelt von Jochen Vollmann: „Was den Leser erwartet ist weniger eine akademisch elaborierte Abwägung bioethischer Positionen als vielmehr ein persönlicher Debattenbeitrag.“
    Jochen Vollmann, Die Galle auf Zimmer 7. Welche Medizin wollen wir? (Wagenbach)

  • „Alles hat eine Kehrseite“: Ronald M. Schernikaus „ungebändigtes Opus Magnum Legende jetzt sorgfältig herausgegeben: „Es fällt viel leichter, das dicke Buch entnervt zur Seite zu stoßen, als sich von seinem Charme, den es durchaus hat, nehmen zu lassen. Aber es ist gut, dass es da ist.“
    Ronald M. Schernikau, Legende (Verbrecher Verlag)
Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.