In den Medien Sachbücher des Monats April: Auf Platz 1: Alaida Assmans „Der europäische Traum“ (C.H.Beck)

Die Welt/ WDR 5/Neue Zürcher Zeitung/ORF-Radio Österreich 1 haben  die Sachbücher des Monats für den April ermittelt:

  1. Alaida Assmann Der europäische Traum. Vier Lehren aus der Geschichte, C. H. Beck Verlag
  2. Lothar Müller Freuds Dinge. Der Diwan, die Apollokerzen & die Seele im technischen Zeitalter, Die Andere Bibliothek
  3. Sebastian Rödl Selbstbewußtsein und Objektivität – Eine Einführung in den absoluten Idealismus, Suhrkamp Verlag
  4. Willy Winkler  Das braune Netz. Wie die Bundesrepublik von früheren Nazis zum Erfolg geführt wurde, Verlag Rowohlt Berlin
  5. Stephen Smith Nach Europa! Das junge Afrika auf dem Weg zum alten Kontinent, Edition.fotoTAPETA
  6. Harry Graf Kessler Das Tagebuch 1880 – 1937, Band 1, Cotta Verlag
  7. – 8. Harald Welzer  Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen, S. Fischer Verlag

Laura Wiesböck In besserer Gesellschaft. Der selbstgerechte Blick auf die Anderen, Verlag Kremayr & Scheriau

  1. Peter Bertold Unsere einzigartige Vogelwelt. Die Vielfalt der Arten und warum sie in Gefahr ist. Mit Fotografien von Konrad Wothe, Frederking & Thaler Verlag
  2. Georg Cremer Deutschland ist gerechter, als wir meinen. Eine Bestandsaufnahme, C. H. Beck Verlag

Besondere Empfehlung des Monats April von Prof. Dr. Rebekka Habermas (Georg-August Universität Göttingen): Ina Heumann/Holger Stoecker/Marco Tamborini/Mareike Vennen, Dinousaurier Fragmente. Zur Geschichte der Tendaguru-Expedition und ihrer Objekte 1906-2018, Wallstein Verlag

 

Das Buch zur kolonialen Restitutionsdebatte: Minutiös zusammengefügte Puzzleteile, die zeigen, dass das deutsche Kaiserreich nicht nur Ethnographica, sondern auch Naturalia wie die Knochen von Dinosauriern unter mehr als zweifelhaften Umständen erwarb. Ursprünglich von Einheimischen in Deutsch-Ostafrika gefunden, verhalfen die Dinosaurier Fragmente der Paläontologie zu wissenschaftlichem und Deutschland zu nationalem Ruhm, frei nach dem Motto, Deutschland hat den größten. (Rebekka Habermas)

Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Kirstin Breitenfellner, Falter (Wien); Peter Ehmer, WDR 5; Dr. Eike Gebhardt; Daniel Haufler, Berlin; Prof. Jochen Hörisch, Universität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Elisabeth Kiderlen; Jörg-Dieter Kogel; Prof. Dr. Ludger Lütkehaus; Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Uni Stuttgart; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, Telepolis; Dr. Frank Schubert, Spektrum der Wissenschaft; Norbert Seitz; Prof. Dr. Joachim Treusch, Jacobs-University, Bremen; Dr. Andreas Wang; Michael Wiederstein, Schweizer Monat; Prof. Dr. Harro Zimmermann; Stefan Zweifel, Schweiz

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