Literaturpreise LUCHS-Preis Dezember geht an Julya Rabinowich

Der LUCHS-Preis des Monats Dezember geht an Julya Rabinowich für ihr Werk Dazwischen: Ich. (Hanser)

Die Begründung der Jury-Vorsitzenden Katrin Hörnlein:

„Bemerkenswert  ist  nicht  nur  die  einfache,  dabei  aber  kraftvolle  Sprache,  die  genau  zu  einer 15-Jährigen mit Madinas Geschichte passt, Rabinowich überzeugt auch mit ihren Figuren, die sie so komplex und ambivalent gestaltet, wie das Leben Menschen zeichnet. Zwischen den vielen, auch vielen sehr guten  Büchern, die sich bemühen, die politische Debatte zu flankieren, fällt das von Julya Rabinowich auf. Selten hat man schon auf den ersten Seiten ein so starkes erzählerisches Gegenüber, eine so eigene Stimme, die sich Gehör verschafft.“

 

Jeden Monat vergeben DIE ZEIT und Radio Bremen den LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur. Aus den 12 Monatssiegern wird der Jahres-LUCHS gewählt. Die Jury bilden Brigitte Jakobeit, Übersetzerin, Maria Linsmann, Kunsthistorikerin, Christoph Rieger, Leiter der ilb-Sektion Internationale Kinder- und Jugendliteratur, und Anja Robert, Redakteurin bei Radio Bremen. Den Vorsitz hat Katrin Hörnlein, die bei der ZEIT das Ressort Junge Leser und die Kinder- und Jugendliteratur verantwortet.

 

Radio Bremen stellt das Buch und den aktuellen Preisträger vor – am Sonntag, 11. Dezember 2016, um 13.40 Uhr im Funkhaus Europa und zwischen 14.00 und 16.00 Uhr im Nordwestradio. Das Gespräch zum Buch wird online abrufbar sein.

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