Heute in der „Welt“: Eine Frau geht ihren Weg – Das Haus Suhrkamp nach dem Abgang von Günter Berg

„Wir werden es noch erleben, dass ein Verein der Suhrkamp-Geschädigten gegründet wird. Als Ehrenvorsitzender muss natürlich Joachim Unseld fungieren“, spattet Tilman Krause heute in der „Welt“. Sie alle scheiterten hier und haben doch längst dort ihre Laufbahn erfolgreich fortgesetzt, schreibt er weiter. „Schon gehen die Gerüchte, dass der Verkauf von Ullstein an die schwedische Verlagsgruppe Bonnier es möglich mache, dass auch Berg schon bald wieder eine Aufgabe finden könnte, die seinen exzellenten Qualitäten als Verlagsmanager gerecht werden würde. Dann hätte auch dieser auf den ersten Blick Geschädigte aus der Not eine Tugend gemacht.“
„Nun ist die alles entscheidende Frage: Wird Ulla Berkéwicz auch in Zukunft die Stärke, die Weitsicht und das Geschick besitzen, den großen Dampfer Suhrkamp durch jene bewegten Gewässer zu steuern, die für Verlage dieser Größenordnung nun einmal angebrochen sind. Mit Rainer Weiss und Philip Roeder hat sie jedenfalls zwei kompetente Adjutanten.”

Zum Artikel: http://www.welt.de/data/2003/11/27/202822.html

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