Heute in der FAZ: Gerhard Richter mit Vorwürfen gegen Jürgen Schreiber

Schon großes Medienecho

Das Pendo-Buch “Jürgen Schreiber “Ein Maler aus Deutschland” [mehr…]scheint eine politische Grundsatzdiskussion über die Rolle des Bürgertums im 3. Reich zu entfachen:Wird der Maler jetzt von etwas eingeholt,was er glaubte, verdrängen zu können, durch Unschärfe, seinem Thema?

Heute in der FAZ ein Kommentar zu Vorwürfen, die Gerhard Richter in der Münchner Abendzeitung über Jürgen Schreiber geäußert hatte. Richter hatte gesagt, Schreiber vermische Fakten und konstruiere Zusammenhänge, zudem habe er seinen ehemaligen Schwiegervater, den Schreiber als einen Mann mit “ungutem Blick aus kleinen und eng stehenden Augen” darstellt, ganz anders in Erinnerung.

Schreiber hatte aufgedeckt, wie sich in der Familiengeschichte des Malers Gerhard Richter Opfer- und Täterbiographien kreuzen – Richters Tante Marianne starb 1945 als Opfer der NS-Euthanasie, nachdem sie 1938 zwangssterilisiert worden war; Richters Schwiegervater, ein Gynäkologe und SS-Obersturmbannführer, war darin verstrickt.

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