Die Muse des Kupferkönigs Aufmacher im Kulturteil des SPIEGEL: Wie ein SPIEGEL Zitat auf eine Novität kommt:

“Wer mag sich schon wehren, wenn der SPIEGEL ein Buch im Druck überholt?” sagt BuchMarkt-Kolumnist und Libelle-Verleger Ekkehard Faude abgeklärt über eine heutige Lesefrucht: Unter dem Titel “Die Muse des Kupferkönigs” öffnet der Kulturteil des Spiegel heute mit einem vierseitigen Bericht über Hilla von Rebay, die ab 1930 den Kupferkönig Solomon Guggenheim dazu brachte, abstrakte Kunst zu sammeln und dann von Frank Lloyd Wright ein eigenes Museum in NY bauen ließ. Spiegel-Redakteurin Ulrike Knöfel ist offenbar von Sigrid Faltins Biografie “Die Baroness und das Guggenheim” begeistert (“sehr unterhaltsames Buch über das Leben der ‘Queen oft Art’ “). Ab 8. April lieferbar bei Libelle.

Faude erzählt über den Hintergrund: “Das Buch über die Gründerin des Guggenheim-Museums haben vor drei Jahren größere Verlage abgelehnt: eben weil die Dame Hilla von Rebay unbekannt geworden war. Ich habe sofort ja gesagt, es war da noch nicht einmal geschrieben. Die Autorin Sigrid Faltin machte damals erst noch ihren Dokumentarfilm über diese merkwürdige deutsche Generalstochter, die als Malerin nach USA auswanderte und dann eine der einflussreichsten Kunstsammlerinnen wurde. (Lief inzwischen auf Arte. Und läuft noch in mehreren anderen europäischen Kanälen…)

Über ein TV-Feature hatte ich Sigrid Faltin anno 2000 kennen gelernt, damals hatte sie die bei Libelle wieder entdeckte Journalistin Käthe Vordtriede sehr kundig in Szene gesetzt. Naja, und nun haben wir ein halbes Jahr Lektoratsstufen hinter uns, und das Buch kriegt 92 Abbildungen in edlem Schwarz-weiß und ein Register mit 300 Personennamen. Alles so wie’s sein soll. ”

Und fröhlich: “Zum ersten Mal ann ich ein Vorabzitat aus dem SPIEGEL aufdrucken: “Ein sehr unterhaltsames Buch über das Leben der Queen of Art.”

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