Bundesinnenminister Otto Schily im neuen SPIEGEL (4/2005) über die KIWI-Neuerscheinung „Die fremde Braut“ von Necla Kelek

In einer großen Rezension der KIWI-Neuerscheinung „Die fremde Braut“ von Necla Kelek für die aktuelle Ausgabe des SPIEGEL nennt Otto Schily den Bericht über die verbreitete Praxis „Importbräute“ nach Deutschland zu holen, einen „alarmierenden Einblick“ in die türkische Parallelgesellschaft in Deutschland und kündigt strengeres Vorgehen gegen Zwangsehen an.

„Das Buch“ schreibt der SPD-Politiker ,“ist eine Klageschrift, denn >Zwangsehen sind ein schweres Schicksal für jeden, der davon betrofen ist. Sie sind eine soziale Tragödie.< Wer die von Kelek aufgezeichneten Lebensberichte der nach Deutschland verkauften > Importgelins< liest, wird dem nur zustimmen. Er kündigt an, dass dieser Tatbestand aufgrund eines neuen Gesetzes zukünftig als schweren Fall von Nötigung geahndet wird. Auch für den autobiographischen Teile des Buches findet er lobende Worte: "Beiläufig lernt der Leser hier mehr über die moderne Türkei, über ihre Fort- und Rückschrite, als in manchem gelehrten Aufsatz." Im März wooolen wir das Thema im BUCHMARKT aufgreifen.

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