Amazons Preistricksereien

Amazon macht sich auch in anderen Branchen beliebt: Dem Technologieportal Re:Code zufolge nutze Amazon ein ausgeklügeltes System, um wie ein Billiganbieter zu wirken, aber trotzdem saftige Gewinne zu kassieren, berichtet der Stern.

Demnach analysiere der Konzern fortwährend, welche Produkte derzeit besonders beliebt sind – und sortiert diese am unteren Ende der allgemeinen Preisskala in das eigene Warensystem ein. Weniger populäre Produkte sind dagegen meist teurer als die Konkurrenz, schreibt das Magazin.

Das ist gefährlich auch für die Buchbranche, weil der fälschlich hergestellte Eindruck eines Schnäppchenparadieses natürlich Einfluß hat: Das Wissen um die Buchpreisbindung ist ja längst noch kein Allgemeingut: Viele Buchkäufer shoppen deshalb bei Amazon, weil sie der Meinung sind, die Ware hier billiger zu bekommen.

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