Die Bücher morgen in der „Welt am Sonntag“

Morgen in der Welt am Sonntag-Kultur nur eine kleine Buchausbeute („das wird nächste Woche dann vor der Messe um so mehr sein“, wie WamS-Redakteur Richard Kämmerlings verspricht):

Sascha Lehnartz hat die französische Journalistin Annick Cojean getroffen und stellt ihr „erschütterndes“ Buch Niemand hört mein Schreien vor. Das sei „weit mehr als eine Reportage aus dem ‚Harem‘ Gaddafis“ und zeige, „wie der Diktator Sex systematisch als Waffe gegen sein eigenes Volk einsetzte“. (Annick Cojean: „Niemand hört mein Schreien. Gefangen im Palast Gaddafis“, Aufbau Verlag, 288 Seiten, 19,99 Euro)
Außerdem noch ein Interview von Alan Posener mit dem Historiker und Stalin-Biografen Simon Sebag Montefiore über den Nachruhm des Diktators (Montefiores Bücher: „Am Hof des Roten Zaren“, 2006, und „Der junge Stalin“, 2007, beide S. Fischer.)
Außerhalb des Kulturteils: „Sex in der arabischen Welt“: Der Arabische Frühling als Beginn auch einer sexuellen Revolution?Doch vollzieht sich ein solcher Wechsel wirklich so schnell? Die Autorin Shereen El Feki mag sich diese Frage so ähnlich gestellt haben, bevor sie Frauen aus Ägypten und anderen arabischen Ländern zu ihrem Liebesleben befragt hat. Und wie kommen die Männer dort mit den neuen starken Frauen zurecht? WamS Reporterin Mara Delius hat die Autorin getroffen, deren Buch Sex und die Zitadelle jetzt auf Deutsch bei Hanser Berlin erscheint.

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