Bücher und Autoren in der ZEIT und im Rheinischen Merkur von morgen und im Freitag – mit Muschg und Haffner

Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT, im Rheinischen Merkur und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Die Zeit

Aus den Kriminalromanen wird Susanne Ayoubs Mandragora (Braumüller) unter die Lupe genommen, die Autorin entführt ins düstere Wien der Zwischenkriegszeit

„Nichts, worauf wir bauen können“: Liberalismus macht einsam, Oliver Marchart erklärt in Die politische Differenz, warum französische Intellektuelle fasziniert sind und der rechte Denker eine linke Demokratiekritik befeuert, so Thomas Assheuer über das Suhrkamp-Buch.

Und noch mal Suhrkamp: Gisela von Wysockis hat mit Wir machen Musik „einen mitreißenden Roman“ über ihre Musikerfamilie geschrieben, so Verena Auffermann unter der Überschrift „Glockenstimme in Blaubarts Zimmer“

Das Gedicht heißt „Schrift“ und ist von Esther Kinsky aus die ungerührte schrift des jahrs bei Matthes & Seitz

Geraten wird zu Michael Rüppels: Gustav Friedr. Wilh. Großmann. Eine Epoche deutscher Theater- u. –Kulturgeschichte im Wehrhahn Verlag.

„Gemeines aus dem Oberseminar“ schildert der Germanist Peter-André Alt in Ästhetik des Bösen (C.H.Beck, der darin mit viel Fleiß unsere Nachtseiten untersucht. Doch für das Schillernde des Bösen hat er keinen Blick, so Maximilian Probst.

Rheinischer Merkur

„Schweizer Geisterseher“: Adolf Muschg schickt in seinem Werk Sax (C.H.Beck) drei altlinke Rechtsanwälte in ein Spukhaus. „Die überfrachtete Parabel wird ihrem intellektuellen Anspruch leider nicht gerecht.“

„Eindringlinge wider Willen“: Sabrina Janesch erzählt in Katzenberge von ihrer polnischen Familie, die es nach Schlesien verschlug (Aufbau)

„Kein deutscher Bruderzwist“: Monika Maron hat über die Einheit nachgedacht. Viel Neues herausgekommen ist dabei nicht. Zwei Brüder. Gedanken zur Einheit 1989–2009. bei S. Fischer

Kurz besprochen wird unter:
> „Charakterstärke macht hungrig“: Hans Sahl, Die Wenigen und die Vielen, Luchterhand

Politisches Buch

„Der Undurchschaubare“: Im politischen Spektrum war der Publizist Sebastian Haffner schwer zu verorten. Die neue Biografie Sebastian Haffner von Jürgen Peter Schmied deckt Widersprüche seines Lebens auf und sucht nach ihren Wurzeln (C. H. Beck).

Kurz besprochen wir auf den Seiten:
> „Adenauers Irrtum, Kohls Weitsicht“: Michael Gehler, Deutschland. Von der Teilung zur Einigung. 1945 bis heute, Böhlau
> „Schnellkurs Rote Armee Fraktion“: Michael Sontheimer, „Natürlich kann geschossen werden.“ Eine kurze Geschichte der Roten Armee Fraktion, Deutsche Verlags-Anstalt
> „Prügel für die Politik“: Pascal Beucker, Anja Krüger, Die verlogene Politik. Macht um jeden Preis., Knaur

Der Freitag

Michael André “It’s a Man’s World“: Moritz von Uslar liefert mit Deutschboden (KiWi) einen Kneipenroman in der Tradition von Henscheid und Co.: Ein Einordnungsversuch

Florian Schmid „Eine Stadt ist keine Marke“ Wer den Kampf gegen die Gentrifizierung in Hamburg verstehen will, ist mit Christoph Twickels Buch gut bedient: http://www.freitag.de/kultur/1042-eine-stadt-ist-keine-marke,GENTRIFIDINGSBUMS oder Eine Stadt für alle bei Nautilus

Katharina Schmitz „Ornithologische Lehrstunde“: Der Schriftsteller Jonathan Franzen liebt die Vögel – ein Auftritt im Berliner Naturkundemuseum ließ keine Zweifel offen: http://www.freitag.de/kultur/1042-ornithologische-lehrstunde

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