Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WAMS – und Johanna Adorján schreibt „dorothyparkerhaft“

Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Allgemeine

„Kein neues Leben“: Göran Rosenberg hat mit Ein kurzer Aufenthalt „ein bewegendes Buch“ über seinen Vater geschrieben, der die Schoa überlebte, sich aber 1960 das Leben nahm; es erscheint am Freitag bei Rowohlt.

„Die Frauen haben ihre Waffen verloren“: Ein Gespräch mit dem Philosophen Robert Pfaller über „Herrschaft der Belästigten, Ohrfeigen und die Lust am erotischen Rollenspiel“; sein neues Buch heißt Zweite Welten. Und andere Lebenselixiere] (S. Fischer).

„Von der Einsamkeit“: Botho Strauß erzählt in Die Fabeln von der Begegnung „vom Abschiednehmen und der Wiederkehr beim Lesen“ (Hanser).

Nur kurz vorgestellt, da von einem Redaktionsmitglied, aber „wir empfehlen es sehr“: Meine 500 besten Freunde von Johanna Adorján, „dorothyparkerhaft“ (Luchterhand).

„Aus den Bunkern des Narzissmus“: Die Bloggerin Ada Blitzkrieg hat den Roman Dackelkrieg geschrieben; gibt’s nur als ePub, pdf über www.textkrieg.de.

Unter LEBEN:
„Macht-Los“: Ein Gespräch mit Katja Kraus über „den Rausch und die Last der Macht – und das Leben, wenn man sie verloren hat“ und ihr Buch Macht. Geschichten von Erfolg und Scheitern (S. Fischer).

In LEBEN:
„Vegane Ernährung ist nicht spaßfrei“: Ein Gespräch mit Nicole Just über ihr Kochbuch La Veganista (Gräfe und Unzer).

In SPORT:

Ein Gespräch mit Prof. Frank Schneider über sein Buch Depressionen im Sport (Herbig).

Welt am Sonntag

„Der Viagra-Tyrann“: Sascha Lehnartz hat die französische Journalistin Annick Cojean getroffen und stellt ihr „erschütterndes“ Buch Niemand hört mein Schreien vor. Das sei „weit mehr als eine Reportage aus dem ‚Harem‘ Gaddafis“ und zeige, „wie der Diktator Sex systematisch als Waffe gegen sein eigenes Volk einsetzte“. (Aufbau).

„Stalin lebt“: Ein Interview von Alan Posener mit dem Historiker und Stalin-Biografen Simon Sebag Montefiore über den Nachruhm des Diktators (Montefiores Bücher: „Am Hof des Roten Zaren“, 2006, und „Der junge Stalin“, 2007, beide S. Fischer.)

Außerhalb des Kulturteils:

„Sex in der arabischen Welt“: Der Arabische Frühling als Beginn auch einer sexuellen Revolution? Doch vollzieht sich ein solcher Wechsel wirklich so schnell? Die Autorin Shereen El Feki mag sich diese Frage so ähnlich gestellt haben, bevor sie Frauen aus Ägypten und anderen arabischen Ländern zu ihrem Liebesleben befragt hat. Und wie kommen die Männer dort mit den neuen starken Frauen zurecht? WamS Reporterin Mara Delius hat die Autorin getroffen, deren Buch Sex und die Zitadelle jetzt auf Deutsch bei Hanser Berlin erscheint.

In REISE (war auch gestern in der WELT):

„Erich Kästner erobert Paris“: Eine Reportage aus dem Jahr 1929 aus Zwischen hier und dort – Reisen mit Erich Kästner (Atrium).

„Die Frau, die aus der Kälte kommt“: Åsa Larson Den die Gier wird Euch verderben (C. Bertelsmann) schreibt über ihre Heimat.

Das war es auf den ersten Blick; wenn wir in anderen Rubriken noch was entdecken, wird’s im Laufe des Tages nachgeliefert.

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