Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WamS – “auch Tulpenzwiebeln sind politisch” und “der Günter schenkt den Juden ein Gedicht”

Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

“Es ist ein ekelhaftes Gedicht” sagt Marcel Reich-Ranicki im Gespräch “aus erzwungenem Anlass” über das Grass-Gedicht, das seit Tagen das Feuilleton beschäftigt. Das hat dazu geführt. dass heutedie Affäre um das Gedicht Was gesagt werden muß von Günter Grass (Süddeutsche Zeitung vom 4. April) eskaliert. Der Literatur-Nobelpreisträger erhält Einreiseverbot in Israel.

“Stichwort Schweinsbratenkultur”: Gerhard Polt wird bald 70, den “Versuch einer Annäherung” an ihn gibt es jetzt. Bei Kein & Aber erscheinen in zehn Bänden seine gesammelten Werke (Bibliothek) und der Gesprächsband Und auch sonst.

“Aufruhr in Schwarzweiß”: Zur John Cage-Ausstellung in Berlin ist der Begleitband bei DuMont erschienen.

Eine KLEINE MEINUNG zu Beckenbauer taucht nicht auf (Kirchheim), “herrlich”.

In GESELLSCHAFT ein Kurzgespräcgh mit Werner Schwanfelder über richtige Picknick. Sein Buch heißt Das Little Black Book vom Picknick (Wiley-VCH).

Unter MEDIEN ein Hinweis auf Rasende Ruinen. Wie Detroit sich neu erfindet von Katja Kullmann (Suhrkamp) .

Welt am Sonntag

“Was im Schweigen lauert”: Auch hier “der Fall Grass” (s. o. MRR), Hans Ulrich Gumbrecht “beweist, dass die Deutschen das Trauma von 1945 noch nicht überwunden haben”. Von ihm, er ist Professor für Komparatistik, erscheint im Sommer bei Suhrkamp Nach 1945: Latenz als Ursprung der Gegenwart.
Und ein Gedicht von Leon de Winter, das viele Meinungen und (W)Irrungen zur Affäre auf den Punkt bringt: “Der Günter schenkt den Juden ein Gedicht”.

“Wer soll sich da entscheiden?”: Gemeint ist das Buch Ich weiß nicht, was ich wollen soll (S. Fischer) von Bas Kast.

“Rebell gegen die Rebellion”: Gemeint ist der Punkgitarrist Johnny Ramone, seine Autobiografie Commando erschien bei Abrams.

Im STIL Teil:

“Auch Tulpenzwiebeln sind politisch”: Ein (Streit?)-Gespräch zwischen der Gartenkolumnistin Gabriella Pape (Alles, was sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten, Callwey) mit Jakob Augstein über sein Buch Die Tage des Gärtners (Hanser).

Und bei SPORT:

“Sie gehört dazu wie Schienenbeinschoner”: Christine Eisenbei (Im nächsten Leben werd ich Spielerfrau, Verlag Die Werkstatt) schreibt über das oft einsame Leben dieser Frauen.

In WIRTSCHAFT
gibt es eine Seite “Ich bin ein brasilianischer Hanseat” über Detthold Aden, der vor Jahren mal Chef der VVA war: “Er lebt mit einer Brasilianerin zusammen und bewundert an ihren Landsleuten die durchgängige Fröhlichkeit und bejahende Lebenseinstellung”.

Das war es auf den ersten Blick; wenn wir in anderen Rubriken noch was entdecken, wird’s im Laufe des Tages nachgeliefert.

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