Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und zum Tod von Tom Clancy

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie – damit Sie auch Tage später einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Sehen, was übrig bleibt“: Mirko Bonnés Roman Nie mehr Nacht bei Schöffling.

Auch hier: Suhrkamp und das OLG, das nun doch der Familienstiftung die Möglichkeit gibt, dem Insolvenzplan zuzustimmen [mehr…].

Im Wirtschaftsteil

Mal positiven Nachrichten von Karstadt: Es hat seinen Umsatz zum zweiten Mal in Folge gesteigert. Nach 5,6 Prozent im August, stieg der Umsatz im September um 2,1 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten, wird die Westdeutsche Zeitung zitiert.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Die Übersetzung des Meckerers“: Jonathan Franzen geht mit Karl Kraus in die „sprachkritische Offensive gegen die Internetkultur“.

„’Fackel‘: gefällt mir!“: Jonathan Franzen will dem englisch lesenden Publikum Karl Kraus nahebringen indem er ihn „übersetzt, über ihn redet und ihn behutsam moderiert“. Dietmar Dath findet, Franzens Auslassungen unterschätzen Kraus.

„Die Hölle auf Erden, das ist ein menschenleerer Strand“: David Markson schreibt „konsequent“ davon, dass „die Grenzen unserer Sprache die Grenzen unserer Welt sind“: Niemand habe „die Sprache der Einsamkeit bisher so brutal ehrlich und bis hin zur Unlesbarkeit abgebildet“.
David Markson, Wittgensteins Mätresse (Berlin Verlag)

Kritik in Kürze
„Der Hase als helfender Held“: Tuomas Kyrö spielt virtuos mit falschen Bildern.
Tuomas Kyrö, Bettler und Hase (Hoffmann und Campe)

Neue Sachlichkeit
Eva Illouz, Die neue Liebesordnung. Frauen, Männer und ‚Shades of Grey‘ (Suhrkamp)

Neue Sachbücher
„All You Need Is Ears“: George Martin, Jeremy Hornsby, ‚Es begann in der Abbey Road‘. Der genial Produzent der Beatles erzählt (Hannibal)

Literarisches Leben
„Jubiläum in Köln: Die Lengfeld’sche Prousthandlung“

Morgen erscheint die Literturbeilage zur Buchmesse.

Süddeutsche Zeitung

Zum Tod von Tom Clancy, der am energischten weltpolitische Krisen erfand und löste.

„Feuerwerk vor verlöschendem Grau“: Marion Poschmann über einen Psychiater, der unmerklich auf die Nachtseite hinübergleitet in Die Sonnenposition, Suhrkamp.

„Goldbarren light“: Patrick Tschans Roman Polarrot bei Braumüller.

„Der Euro als Besserungsanstalt“: Dominik Gepperts historische Übersicht zur Krise in Ein Europa, das es nicht gibt (Europa Verlag).

Kinder- und Jugendliteratur

„Flieg doch mit den Ohren“: Oliver Scherz, Der kleine Engel bei Beltz & Gelberg macht Mut, Träume zu verwirklichen.

„Kriechendes Grauen“: Lockwwod & Co. heißt Jonathan Strouds neuer Fantasythriller bei cbj.

„Jammern“: Jens Sparschuh (Hg.), Firlefanz. Ganz und gar und gar und ganz, Tulipan

„Schweben“: Michael Krüger (Hg.): Folge Deinem Traum, Hanser

„Schleichen“: Christine Knödler und Reinhard Michl (Hg.), Schnurren und Kratzen} bei Hanser.

Empfohlene Taschenbücher:

Anna Kuschnarova, Kinshasa Dreams, Gulliver
Monika Helfer, Michael Köhlmeier: Rosie und der Urgroßvater, dtv

Die Welt

„Sex und andere seelische Handicaps“: Ein Besuch bei Louis Begley der am Sonntag 80 Jahre alt wird – und ein neues Buch über den protestantischen Geldadel an der amerikanischen Ostküste veröffentlicht hat.
Louis Begley, Erinnerungen an eine Ehe (Suhrkamp)

Bestsellerautor Tom Clancy (Jagd auf Roter Oktober) ist im Alter von 66 Jahren verstorben.

Für ihren Roman Die Sonnenposition erhält Marion Poschmann den mit 30.000 Euro dotierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.

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