Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Wolf Wondratschek “will wieder dazugehören”

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Gaddafi? Ehrlich gesagt, ich hätte ihn vor einem Monat ermordet“: Das sagt im Interview der Globalisierungsexperte Parag Khanna; sein Buch Wie man die Welt regiert (Berlin) ist gerade erschienen.

„Afrikaner haben viel Zeit“: Felix Ehring über Staatlichkeit in Afrika von Henning Andresen (Brandes & Apsel).

„Stolz, ein Deutscher zu sein“ ist Gert Schramm. Er überlebte das KZ und hat mit Wer hat Angst vorm schwarzen Mann. Mein Leben in Deutschland seine Geschichte als schwarzer Deutscher aufgeschrieben (Aufbau).

Ach, über diesen „Weltrekordversuch“ wird sich der Karl May Verlag freuen: In Sachsen soll sieben Wochen lang das 88-bändige Gesamtwerk von Karl May gelesen werden.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Heute Kinder- und Jugendbücher:

„Hier werden keine Weltraumhunde geopfert“ meint das „fabelhafte Bilderbuch“ Juri fliegt zu den Sternen von Susanne Göhlich (Moritz).

„Seine Jünger, seine Freunde“: Margot Käßmanns Bibel für Kinder (Herder). Ulf von Rauchhaupt meint: „Noch ein Kinderbibelbuch? Nun, warum nicht?“ Und ihre „Zugeständnisse an den Zeitgeist sind überschaubar“.

Unter NEUE SACHBÜCHER wird vorgestellt Matthias Bechers Chlodwig I. (C.H. Beck), der Frankenkönig erfahre aber „ein paar waghalsige Umdeutungen“.

Literatur wieder in der Beilage:

„Die hohe Kunst der Observation“: Hanns Zischler über Karin Kerstens „dritten und bisher stärksten Roman“ An Schlaf war nicht zu denken (Klöpfer & Meyer), sie habe „ein Auge für das Unspektakuläre“.

„Überzeitliches Schattentheater“: Beate Tröger findet, „Peter Kurzeck schwanke in Vorabend „ganz wunderbar zwischen Wirklichkeit und Traum, Gewissheit und Zweifeln“ (Stroemfeld). Sein Roman zeige, „wozu Literatur auf der Höhe ihrer Möglichkeiten imstande ist.“

Die Welt

DIE WELT wird 65, viele Prominente gratulieren. Die Bücher in der Beilage hatten wir schon vorgestern gemeldet [mehr…].

Süddeutsche Zeitung

„Der gelungene Kartenspielertrick“: „Er will wieder dazugehören“ meint Meike Fessmann über Wolf Wondratscheks Das Geschenk (Hanser), das „mehr über ihn verrät, als er selbst zugeben kann.“

Peter Härtling erhält den diesjährigen „Großen Preis“ der Deutschen Akademie für Kinder-und Jugendliteratur, und der Karl Dedecius Preis für polnische und deutsche Übersetzer geht an Esther Kinsky und Ryszard Turcyn.

„Vereinfacht und überzeichnet“: Nachgezeichnet wird auch hier die Kritik von Johannes Hürter an Das Amt (Blessing) [mehr…].

Vorgestellt die Liste der SACHBÜCHER des Monats APRIL (hatten wir bereits gemeldet [mehr…].

„Sturzflug auf Nepal“: Haus und Landschaft in Asien (Alpheus Verlag) des Architekten Andreas Brandt, der „anonyme Großbauten in Asien vergegenwärtigt“.

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