Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wo bittschön bleibt der Weltuntergang?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Keine Ahnung, wie es bei Ihnen so aussieht – aber der Weltuntergang scheint ausgefallen zu sein. Ist nur stockdunkel draußen und regnet. Kein Grund also, heute nicht in die Feuilletons zu schauen. Sollte die Welt doch noch untergehen, bemühen wir uns, Sie als erste darüber zu informieren…

Frankfurter Rundschau

„Ein Spiel mit dem Schrecken“: David Albaharis neuer Roman Der Bruder (Schöffling).

Das war es in der FR, der wir jetzt zum Jahreswechsel wünschen, dass wir sie auch im neuen Jahr jeden Morgen auf den Tisch bekommen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Als Feuilletonaufmacher ein „Prüfbericht zum Ende der Welt“: bringt auch nix, Leute. Es bleibt beim Pisswetter.

Auch Christian Schüle debütiert mit dem Untergang: Das Ende unserer Tage heißt sein erster Roman (Klett-Cotta). Vielleicht bleibt uns ja noch Zeit, um rauszukriegen, ob er das ernst meint.

Sein Scheitern ist legendär: Wolfgang Koeppen. Walter Erhart den „Kontrast von Ankündigung und Vollendung“ (Konstanz University Press).

Scheidung auf Islamisch in der Via Marconi: Klingt sehr ironisch, der Titel von Amara Lakhous (Wagenbach).

Annotationen
Sylke Kirschnik Manege frei! (Theiss), Karl Brunner Kleine Kulturgeschichte (C.H. Beck) und Jeff Broadwater James Madison (University of North Carolina Press).

Die Welt

Auch hier das Thema Weltuntergang – und natürlich passiert nix.

Matthias Heine kommentiert Kristina Schröder (eine Ministerin): „Von Negern und Königen“.

Krekeler killt: Keigo Higashino Verdächtige Geliebte (Klett-Cotta)

Süddeutsche Zeitung

„Von den Gespenstern des zwanzigsten Jahrhunderts“: Jenny Erpenbeck Aller Tage Abend (Knaus)

Wer war Herodes wirklich? Ernst Baltrusch hat eine Biographie des Königs im Heiligen Land geschrieben (C.H. Beck)

Burkhard Müller gratuliert Uwe Dick zum 70. Geburtstag.

Annotation
Max Goldt Sind wir denn nur in Cordbettwäsche etwas wert? (Letterpressberlin.com)

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