Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und William Faulkner zum 50. Todestag

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Es gibt nichts zu beschönigen“: Zum 50. Todestag des amerikanischen Literatur-Nobelpreisträgers William Faulkner.
William Faulkner, Als ich im Sterben lag (Rowohlt)
William Faulkner, Eine Rose für Emily (Diogenes)
„Die Suche nach dem haltbaren Satz“: Ruth Klüger eröffnete gestern den Bachmann-Wettbewerb.

Süddeutsche Zeitung

„Asche zu Asche“: Zum 50. Todestag William Faulkner

„Fraglicht“: Elazar Benyoëtz wird von der Stiftung Bibel und Kultur für sein Lebenswerk geehrt.

„Buxtehuder Bulle“: Jugenbuchpreis für Lauren Olivers Delirium (Carlsen)

Neue Taschenbücher
„Wer aber des Nachts wandelt – eine neuer Held für Pelecanos“: George Pelecanos, Ein schmutziges Geschäft (Rowohlt)
„Das Summen der Wespen“: Thomas Kling, Das brennende Archiv (Suhrkamp)
„Unsterbliche Romanze“: Alex Capus, Léon und Louise (dtv)
„Das Blinde-Kuh-Spiel, das wir Leben nennen“: Robert Louis Stevenson, Die Strandräuber (dtv)
„Musik unter Einfluss“: Sven Friedrich, Richard Wagners Opern. Ein musikalischer Werkführer (Beck)
„Gute Form und Formulierung“: Günter Grass, Lebenslang. Ausgewählte Gedichte (Insel)

Und jetzt haben wir auch die Seite mit Kinder- und Jugendliteratur im Sport-Teil entdeckt. Darin ein schönes Aufmacher-Bild aus dem Bilderbuch Bitte anstellen (Moritz Verlag) von Tomoko Ohmura unter der Überschrift „Wellenreiten mit dem Wal. Warum die Tiere Schlange stehen.“

„Im Visier der Mörder“ – Keren Davids unkonventioneller Thriller Mehr als nur ein Zeuge (dtv).

„Die Weissagung der Druiden“ – Martin Grzimeks Tristan (Hanser), ein Mittelalterepos um die tragische Liebe von Tristan und Isolde.

Unter Taschenbücher:
Andrew Lane: Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft (FJB)
Renée Holler: Rettet den Pharao! Ein Ratekrimi aus dem alten Ägypten (Loewe)

Und Ferienlektüre für Strand, Berge und Regen:
„Das Experiment mit dem alten Zauberbuch“ – Kate Saunders Flora Fox und das verflixte Vorgestern (Fischer Schatzinsel)

„Gruselmonster in der Bibliothek“ – Andreas Schlüter: Die Mumie und ich (Carlsen)

„Kuchen für Wuschelmeier“ – Dagmar Geisler: Wandas erste Schulgeschichten (dtv)

„Ins Hühnerhaus ziehen und auf der Stange sitzen bleiben“ – Frida Nilsson: Hedvig! (Gerstenberg)

„Geheimnisvolle Rollenspiele“ – Bodil El Jörgensen: Die dritte Stunde nach Mitternacht (Thienemann)

„Ekliger Schiffszwieback“ – Piratentaten – Acht Seeräubergeschichten, herausgegeben von Sally Grindley (Oetinger)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Sadomasochismus im Blümchenstil“: Man staunt darüber, dass die Erotikromantrilogie als Skandal verkauft wird. „Shades of Grey ist ein Softporn mit reaktionärem Weltbild, der diese Ausschweifung benutzt, um dieses Weltbild zu stabilisieren. Das ist alles.“
E. L. James, Shades of Grey (Goldmann)

„Frischer Wind in den Wirbelsturm der Stimmen“: Heute vor fünfzig Jahren starb William Faulkner.
William Faulkner, Als ich im Sterben lag (Rowohlt)

„Ein leichtsinnig gepflückter Strauß“: Die Liebe in ausgewählten Gedichten von Walt Whitman
Walt Whitman, Liebesgedichte/Love Poems (Rimbaud Verlag)

Sachbücher in Kürze
„Raumkultur“: Alexander C.T. Geppert (Hg.), Imagining Outer Space. European Astroculture in the Twentieth Century (Macmillan)

„Behördensound“: Peter Becker (Hg.), Sprachvollzug im Amt. Kommunikation und Verwaltung im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts (Transcript)

„Protestvergleich“: Wolfgang Kraushaar, Der Aufruhr der Ausgebildeten. Vom Arabischen Frühling zur Occupy-Bewegung (Hamburger Edition)

Kritik in Kürze
„Das Allerwerteste“: „Ein herrliches, berühmtes und erstaunlicherweise erst jetzt erstmals auf Deutsch publiziertes Büchlein aus dem Jahre 1880.“
William Blades, Die Bücherfeinde. Über Feuer und Wasser, Gas und Hitze, Staub und Vernachlässigung, Ignoranz und Engstirnigkeit(Primus)

Die Welt

„Literatur ist zumutbar“: Richard Kämmerlings über die Klagenfurt-Eröffnungsrede von Ruth Klüger

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