Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „wenn schon die digitale Avantgarde vom sozialen Netzwerk überfordert ist…“

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Amazon kommt nicht aus den Schlagzeilen. Gestern packte beim Focus ein „Insider“ aus, wie das Unternehmen mit seinen Bürokräften „umspringe“: hier weiterlesen, heute berichtet ein Mitarbeiter (im Wirtschaftsteil) der Frankfurter Rundschau und findet auch die Reaktionen des Unternehmens auf die Enthüllungen der ARD „typisch“: „Da wird schnell die Sicherheitsfirma gefeuert, den Konzern trifft laut Managern aber keine Schuld.“

Frankfurter Rundschau

Am Freitag wird der Bundestag über das umstrittene Leistungsschutzrecht abstimmen. Früh um 9 Uhr geht’s los.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein neuer Buch-Skandal in Frankreich: Marcela Jacub ging mit Dominique Strauss-Kahn (Wir erinnern uns? Richtig, die Geschichte mit dem Hotelmädchen!) ein Verhältnis ein, um über ihn ein Buch zu schreiben. DSK war wenig amused, als er da jetzt in einem Vorabdruck über sich lesen durfte, er sei „halb Schwein, halb Mensch“. Die Auslieferung des Buches zu verhindern, ist der Job seiner Anwälte.

Immer noch unbekannt, immer noch unterschätzt: Hermann Lenz. Zu seinem 100. legt Insel noch einmal seinen Roman Neue Zeit auf und packt noch einen Briefwechsel mit Hanne Lenz obendrauf.

Sascha Lobo kommentiert Christopher Lauers (Wir erinnern uns schon mühsamer – war oder ist das nicht so ein Piratenhäuptling?) Entschluss, nicht mehr zu twittern. Sein Fazit klingt hübsch: „Wenn schon die digitale Avantgarde vom sozialen Netzwerk überfordert ist, wird der Rest bald folgen.“

Die Welt

Die Hitler-Satire Er ist wieder da (Eichborn) – gestern auch Thema im Talk bei Frank Plasberg – wird inzwischen in 27 Sprachen übersetzt. Sogar ins Chinesische.

Süddeutsche Zeitung

Im vergangenen Jahr ist Carlo Fruttero gestorben. Piper hat mit Ein Herr mit Zigarette seine Erinnerungen vorgelegt.

Noch mehr Erinnerungen: Lilli Gruber Eredttà. Una storia della mia famiglia tra l’Impero e il fascismo (Rizzoli).

Schluss und vorbei: Reprodukt bringt die Abschiedsausgabe von Orang.

„Schön frech“: Marko Martin Kosmos Tel Aviv. Streifzüge durch die israelische Literatur und Lebenswelt (Wehrhahn-Verlag).

Das politische Buch
Klaus J. Bade Kritik und Gewalt. Die Sarrazin-Debatte… (Wochenschauverlag).

„Was aus den Juden wurde, die nach 1945 in Deutschland weiterlebten“: Michael Brenner Geschichte der Juden in Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart (C.H. Beck).

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