Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und weiter mit Grass

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

T.C. Boyle auf der Titelseite, und in einem großen Interview erzählt er, was ihn an Weltverbesserern nervt und warum er Ratten für klug hält. Und natürlich noch so einiges mehr.

Eine Satire auf die arabische Despotie: Nihad Siris Ali Hassans Intrige (Lenos Pocket).

Und immer weiter Grass: Chisrian Thomas über seine „Horrorwörter“. Und er hat im Artikel selbst eins geschaffen: „Verlautbarungslyriker“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Gilles Saint-Raul The Tyranny of Utility (Princeton University Press)

Carmen Reinhart A Decade of Debt (Peterson Institute for International Economics).

Grünbein erwidert auf Grass, Ingo Schulze erwidert auf Grünbein: „Warum können wir nicht mehr streiten, ohne den anderen als Person zum Teufel zu wünschen?“

Michael Chabon kokettiert in Mann sein für Anfänger (KiWi) mit dem Versagen als Ehemann, Vater und Sohn, versage aber als Autor.

Neue Sachbücher
Robert Laughlin Der Letzte macht das Licht aus. Die Zukunft der Energie (Piper)

Annotationen
Walter Kempowski Haben Sie Hitler gesehen? Haben Sie davon gewußt? (Knaus)

Andreas Urs Sommer Lexikon der imaginären philosophischen Werke (Eichborn)

Personalien der Woche
Rolf Schneider wird morgen 80 Jahre alt.

Süddeutsche Zeitung

Zwei neue Biographien über Liz Taylor und Richard Burton: Christa Maerker Wir haben uns verzweifelt geliebt (Propyläen) und Sam Kashner, Nany Schoenberger Furious Love (Heyne).

Rückblick auf die Halbzeit der Moderne: Claudia Kromrei über den Berliner Mietshaus-Architekten Albert Gessner (Gebr. Mann Verlag)

Ein recht konventioneller russischer Kindheitsroman: Tom Bullough Die Mechanik des Himmels (C.H. Beck).

Financial Times Deutschland

Unter “Mit letzter Tinte” berichtet das Blatt über die Klagen des US-Justizministeriums wegen Preisabsprachen im E-Book-Geschäft. Deswegen werden nun auch unabhängige Buchhändler in den USA nervös. “Je größer der Preisunterschied ist, desto stärker verdrängen E-books die gedruckten Bücher”, wird MVB-Chef Ronald Schild zitiert. Verlage machen in den USA jetzt 17 Prozent ihres Umsatzes mit E-Books. Buchhändler kritisieren das US-Justizministerium: Es greife ein Modell an, das eine gesunde Umgebung für den Handel geschaffen habe.

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