Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und warum viele amerikanische Stundenten wieder zum Papierbuch zurückkehren

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Daß Bob Dylan heute 70 wird, läßt sich natürlich kein Feuilleton entgehen. Wie wär’s mit einem Schaufenster für den Meister? Bücher über ihn – wir berichteten wiederholt in dieser Rubrik – gibt es ja genügend.

Frankfurter Rundschau

Tilman Jens und seine Exklusive Sicht auf die Odenwaldschule: Freiwild (Gütersloher)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kurze Sätze, keine Schnörkel: Peter Stephan Jungk in seinem Roman Das elektrische Herz (Zsolnay).

Für Liebhaber des Abgrunds: Jim Nisbet zeigt in Tödliche Injektion (Pulp Master) die häßliche Seite Amerikas.

Annotationen
Nick Abadzis Laika (Atrium) und David Albahari Die Kuh ist ein einsames Tier (Eichborn).

Schöne neue Arbeitswelt: Wie sieht das Verhältnis von Erfolgsdruck und Depression aus? Christoph Menke und Juliane Rebentisch haben es herausgefunden in Kreation und Depression (Kadmos).

Carmen Callil, Gründerin des feministischen Verlags Virago ist mit großem Getöse aus der Jury des Man Booker-International-Preises ausgetreten. Sie war wohl mit der Auszeichnung von Philip Roth nicht so ganz einverstanden…

Die Welt

Heute nix.

Süddeutsche Zeitung

Feuilleton-Aufmacher: 50 Jahre dtv. Rudolf Neumaier gibt einen Überblick von Band 1 (dtv-Atlas zur Weltgeschichte) bis heute, und Christopher Schmidt berichtet, wie ihn der Verlag am Strand der italienischen Riviera zur Revolte anstiftete.

Niklas Hofmann berichtet, warum Bildungsforscher in den USA am E-Book zweifeln: Zwei Drittel aller amerikanischen Stundenten haben nach der ersten Euphorie die Arbeit mit dem Lesegerät nämlich wieder seinlassen und benutzen den Reader allenfalls noch bei der Fahrt im Bus. Das, was Forscher als „reagierendes Lesen“ bezeichnen (man könnt es grob mit „Randnotizen“ übersetzen), funktioniert halt auf dem Papier besser. Auch Anblättern, Überfliegen, mal fix 50 Seiten überschlagen und dann wieder retour – all das geht natürlich mit dem Reader, aber mit einem Buch geht’s halt besser. Wußten wir aber doch schon immer, oder?

Klaus Harpprecht über die Liebe eines französischen Filmstars: Arletty und ihr deutscher Offizier führt in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück. (S. Fischer).

Auf der Blutspur der Schauerromantik: Carlos Ruiz Zafón Marina (S. Fischer).

Alain Ehrenberg über das Unbehagen in der Gesellschaft (Suhrkamp).

Auszug aus dem Inseldasein: Sardinien. Eine literarische Einladung (Wagenbach).

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