Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und warum Frauen „Shades of Grey“ lesen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Das Lachen ist eine Angewohnheit“: Interview mit Alexander Kluge, aber Buchtitel werden nicht genannt.

„Aufrührerische Gefühle“: Fast eine Seite über Frederike Kretzen, die in Natascha, Véronique und Paul bei Stroemfeld vom Sommer 1982 erzählt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Paul Kirchhof ruft im Aufmacher den Verfassungsnotstand aus. Die EU steckt in der Krise weil die Verfassung mißachtet wurde. Denn Eine Instabilität des Rechts wiege schwerer als eine Instabilität der Finanzen. „Wer das nicht begreift, dem hilft auch keine Zentralgewalt mehr“, so der Heidelberger. Zuletzt erschien Deutschland im Schuldensog bei C.H. Beck und zahlreiche Fachtitel.
> Staats- und Verwaltungsrecht Baden-Württemberg , C.F.Müller
> EStG, Einkommensteuergesetz, Kommentar , Dr. Otto Schmidt

„Leben unter dem muslimischen Joch“: Bisher gab es keine gute Biografie über Ivo Andrić. Jetzt ist bei Wieser die Dissertation des Autors erschienen – mit vielen Motiven aus seinem Spätwerk. Die Entwicklung des geistigen Lebens in Bosnien unter der Entwicklung der türkischen Herrschaft.

„Das Eigenleben der Puppe“: Richared Calder über eine Fleisch gewordene Männerphantasie in Tote Mädchen bei Suhrkamp.

FAZ-Mitarbeiterin Katharina Kilzer hat in In einer spanischen Herberge die Essays der rumänischen Autorin Ana Blandiana zusammengestellt (Edition Noack & Block).

Autorin Katharina Schmidt berichtet aus ihrem Alltag einer Schriftstellerin im Umgang mit dem Urheberrecht. Bekannt wurde sie mit Du stirbst nicht, zuletzt erschien Finito. Schwamm drüber bei Kiepenheuer & Witsch.

Süddeutsche Zeitung

„Fesselnde Unterhaltung“: Schon auf der ersten Seite der Ausgabe wird auf das Panorama hingewiesen, in dem gefragt wird, warum Frauen Shades of Grey lesen. Porno für Hausfrauen, sagen die einen. Unterwefungs-Szenario für Karrierefrauen lästern die anderen. Was zeige: Weibliche Sexphantasien erregen irgendwie immer noch Anstoß und werden abfällig behandelt. Und was sagt das Buch darüber aus? Nix, so Judith Liere, außer…

Außerdem eine Spalte mit einer Auswahl „echter“ Porno-Bücher (gemeint sind Klassiker des Genres):

> John Cleland: Funny Hill,
> Anne Declos/Pauline Réage: Geschichte der O,
> Marquis de Sade: Die 120 Tage von Sodom
> Alfred de Musset: Gamiani

„Installateur des Protests“: Ekkehart Krippendorf hat mit Lebensfäden einen klassischen Bildungsroman der Nachkriegszeit geschrieben, Verlag Graswurzelrevolution.

„Geflüsterte Geheimnisse“: Unter der Bettdecke zu lesen ist Megan Abbotts Das Ende der Unschuld, Kiepenheuer & Witsch.

Gemeldet wird der Deutsche Titel für J.K Rowlings neuen Roman bei Carlsen: Ein plötzlicher Todesfall

Die Welt

Aufmacher: „Die Blackbox der Literatur“: Das Goethe und Schiller-Archiv erstrahlt in neuem Glanz.-

„Der große Bruder hört zu“: Ein Besuch im Studio bei Nacht-Talker Jürgen Domian, dessen Buch Interview mit dem Tod bei Gütersloher erschienen ist.

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