Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und vor 100 Jahren erschienen die ersten Bände der Inselbücherei

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Frankfurter Rundschau

Heute nichts

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ich bin GEMA-Mitglied – na und?“: Mit Peter Georg kommt ein „Realo-Pirat“ im Leitartikel zu Wort: „Die Piraten-Position zum Urheberrecht ist fundamentalistisch, weltfremd und wird sich in keinem Parlament durchsetzen“, aus seiner Sicht neigten auch immer mehr in Piraten-Partei zu dieser Ansicht. Aber: GEMA-Mitglieder sollten mehr mitbestimmen können, ob ihre Musik frei nutzbar ist, fordert er.

„Nur die dreisten Griechen hat sie anderen überlassen“: In Erdbeeren und Piraten (Vandenhoeck & Ruprecht erzählt Julia Angster erstaunliche Geschichten rund um die Royal Navy.

„Wenn der Wohlstand wegblieb, wurde er in der staatlichen Fiktionsmaschine erfunden“: Eelena Gorokhova erzählt in Goodbye Leningrad bei dtv mit großer Sprachkraft, was es wirklich bedeutet hat, in der grob orchestrierten Sowjetunion aufzuwachsen.

Am Freitag wird Hilary Mantel 60 Jahre alt. Aus diesem Grund widmet ihr die in der FAZ heute einen kleinen Text mit tollem Hinweis auf den Erfolg von Brüder und dessen Fortsetzung: „Anspruchsvollen Lesern gilt der historische Roman als ein Ding der Unmöglichkeit (…) mit einem brillanten Kunstgriff und bewundernswerten Fluß widerlegt Hilary Mantel diese Bedenken (…) die historische Perspektive wird selbst zur historischen Macht“).

Süddeutsche Zeitung

„Die Wörter und die Bilder“: Ein erhellender Band zu Theorie und Praxis der Literaturausstellung ist Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie herausgegeben von Anne Bohnenkamp und Sonja Vandenrath bei Wallstein.

„Reise in die eigene Stadt“: Dieter Hoffmann-Axthelm wandert durch das neue Berlin und beschreibt dies anregend in Osten Westen Mitte bei Edition Fototapeta.

„Im Liliengarten der Einbände“: Vor 100 Jahren wurden die ersten Bände der Inselbücherei ausgeliefert. Eine schöne Rückbesinnung, die immer aktuell ist: Wie die Idee vom schönen, aber erschwinglichen Buch zum Erfolg wurde.

Die Welt

In Berlin haben sich Autoren, Philosophen und ein Pirat über die Zukunft des Buches unterhalten. Heraus kam wenig konkretes, die Frage, die sich herausschälte und drei Tage beschäftigte, lautete: „Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn sie , historisch fixiert, ihre Kultur zu einer Erhaltungskultur werden lässt, in der es statt um Zukünftiges und Nichtgekanntes nur um das Verwalten gemachter Erfahrungen geht?“

„‘Resignieren gehört zum Dasein eines Ungarns dazu‘“:György Dalos] im Interview über die rechte Gefahr, den wachsenden Hass und die Sehnsucht nach neuen Werten in der ungarischen Gesellschaft. Zuletzt Ungarn in der Nussschale bei C.H.Beck und Der Fall des Ökonomen bei Rotbuch.

Der Spiegel

„In eisigem Wasser“: David Vanns Ehe-Roman Die Unermesslichkeit ist ein eindringlicher Roman über die Last der Liebe (Suhrkamp)

Drei Seiten über einen Besuch Don DeLillo, der mit seinem Roman Cosmopolis (jetzt Tb bei Kiepenheuer & Witsch) recht gehabt hat. Der ist soeben verfilmt worden. Deswegen muss er eines der seltenen Interviews geben.

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