Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und über ein Buchkäseweindelikatessengeschäft

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Im Rhythmus des Sommers“: In Was vom Sommer übrig ist erzählt Tamara Bach mit sicherem Gespür für die wichtigsten Dinge vom Jungsein (Carlsen).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Aus der Überlegung heraus, was man gegen den Laden einer große Buchkette machen könnte, hat Buchhändlerin Laura im italienischen Mantua einen Buchkäseweindelikatessengeschäft aufgemacht. Sie buhlt um eine Zielgruppe von fünf Millionen Italiener, die sich den Einkauf in einem so besonderen Laden wie den von Laura leisten wollen.

Peter Nádas erhält zusammen mit seiner Übersetzerin Christina Viragh den Brücke-Preis Berlin, der mit 20.000 Euro dotiert ist, für seinen Roman Parallelgeschichten..

„Als Aladins Lampe zu leuchten begann“: John Freely zeigt „in einem glänzendem Buch“ Platon in Bagdad, wie früher in Bagdad nicht Bomben, sondern das Wissen explodierte (Klett Cotta).

„Der Weltenbaum ist ganz mit Blut durchtränkt“: Sandro Veronesi gelingt es in XY nicht, aus einer vielversprechenden Idee einen guten Krimi zu machen (Klett Cotta).

Annotiert wird unter
> „Tatkräftitge Frauen“: Ute Schaeffer, Afrikas Macher, Afrikas Entwickler, Brandes & Apsel
> „Gewaltbereite Männer“: Peter Jamin, Abgeknallt. Gewalt gegen Poliziten, Verlag Deutsche Polizeiliteratur
> „Lévi Strauss wirft Liebesblicke auf Japan“: Claude Lévi-Strauss, Die andere Seite des Mondes, Suhrkamp

Bericht von den deutsch-israelischen Literaturtagen, über Grass war bereits Gras gewachsen…

Süddeutsche Zeitung

„Kippen, Häppchen, Schlager“: Die Eröffnung des Museum der Unschuld in Istanbul wurde zu einer Feier der Heimkehr für Orhan Pamuk. Von ihm erwartet die Gesellschaft etwas Wegweisendes.

„Dieses große frustrierende Loch oben rechts“: Jens Mühling schließt „mit seinem schönen Russlandbuch“ Mein russisches Abenteuer die Lücke auf seiner inneren Weltkarte (Dumont).

Auf den Wirtschaftsseiten ein schönes Interview mit dem Klavierbauer und Bechstein-Eigentümer Karl Schulze über den Klavierbau zwischen Kunst und Kommerz – also in ähnlicher Situation wie der Buchhandel.

Die Welt

Matthias Döpfner interviewt Martin Walser: „Ich weiß von meinem Gefühl, dass Grass kein Antisemit ist“, sagt Walser. Döpfner sieht das anders.

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