Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Thomas Manns Haus bei LA ist nun doch vermietet

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Sylvia Staude ist angetan von Andrea Maria Schenkels neuem Krimi Finsterau (HoCa), der nach bewährtem „Schenkel-Prinzip“ gestrickt ist.

Stefan Weidle rezensiert den „Requiemroman“ Tonio von A.F.Th. (Suhrkamp) – van der Heijden hat dieses ergreifende Werk für seinen tödlich verunglückten Sohn geschrieben: „Das traurigste Buch, das ich je gelesen habe“, so Weidle.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Von der Lust und der Wollust am Lesen“: Christian Lindner Noten an den Rand des Lebens (Matthes & Seitz)

Zoran Zivkovic sucht in seinen Erzählungen aus den Jahren 1997 bis 2003 nach dem Wesen der Literatur: Der unmögliche Roman (DuMont).

Die Verfeinerung der Deutschen von Erwin Seitz (Insel) ist eine ausladende Kulturgeschichte deutscher Kochkünste. Toast Hawaii ist hoffentlich nicht dabei.

Die FAZ startet einen Vorabdruck aus Anna Katharina Hahns neuem Roman Am Schwarzen Berg (Suhrkamp), der auch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist.

Süddeutsche Zeitung

Vor ein paar Tagen wurde gemeldet, Thomas Manns Haus im Westen von Los Angeles sei zu vermieten – vielleicht könne man ein Kulturdenkmal daraus machen: vergeßt es. Die Villa ist vermietet, selbst der Reporter der SZ durfte nicht mal schnell durch die noch leerstehenden Räume huschen, um sich vom Hauch der Literaturgeschichte anwehen zu lassen.

Eine Geschichte der Seeräuberei (scheint ja immer noch ein einträglicher Job zu sein): Jann M. Witt Piraten. Eine Geschichte von der Antike bis heute (Primus).

Eine geisterhafte (Comic)-Reise furch die tschechische Geschichte: Jaroslav Rudis, Jaromír Svejdik Alois Neben (Voland & Quist).

Marc Buhl fühlt sich von Christian Kracht plagiiert: Kracht habe einzelne Teile aus dessen Roman Das Paradies des August Engelhardt übernommen. Wir stehen aber nicht vor einem nächsten Plagiatsprozeß: Buhl mag sich langwierige juristische Streitereien nicht antun.

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