Bücher und Autoren heute in den Feuilletons und Suhrkamp im Guten wie im Schlechten: gelobter Handke, gescholtene innere Konflikte

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Frankfurter Rundschau

Schon auf der Titelseite Peter Handke zum Geburtstag: Im Innenteil dann eine Seite mit der Überschrift „Sonderling aus Überzeugung“: Zu seinem 70. erscheint Versuch über einen Stillen Ort, ein neuer großer Wurf, in dem es über das Klosett geht (Suhrkamp).

Peter Michalzik im Kommentar über Suhrkamp, ein Verlag, der sich seiner Meinung nach zu Grunde richtet. Es sei so finster im Inneren des Verlages, dass der letzte nicht einmal das Licht mehr ausmachen muss…

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Die Wahrheit des Weihnachtsmannes“: Eine Migrationsgeschichte als Legende, das schönste Sachbuch weiß alles über den Nikolaus: Thomas Hauschild, Weihnachtsmann die wahre Geschichte, S. Fischer

Im kommenden Jahr gibt es einen neuen Preis für die Geschichtsschreibung: Den Golo-Mann-Preis.

„Da zieht man die Autorenmütze“: Peter Handke, Siegfried Unseld: Briefwechsel, Suhrkamp

Auch hier: Gesellschafter beantragen die Auflösung von Suhrkamp. Die Auseinandersetzung wird nicht immer sachlich geführt.

Die Schweiz vergibt erstmals ihre neuen Literaturpreise, die an Stelle des Schillerpreises treten. Daraus sollen acht Preise finanziert werden, die jetzt deutlich geringer dotiert sind. Ob sich das Konzept durchsetzt, ist fraglich.

Süddeutsche Zeitung

„Böses Blut“: Auch hier ist die gestrige Fortsetzung des Streits um den Suhrkamp-Verlag (BuchMarkt berichtete [mehr…] und hier finden Sie die Stellungsnahme der Unseld-Familienstiftung [mehr…]) Thema.

„Ich gehe“: Peter Handke wird 70. Anlass genug für ein Gespräch über Theater, Politik, Hass, Ungeduld und Pilze.

„Der Kampf um den Singular“: Peter Handke, Siegfried Unseld Der Briefwechsel (Suhrkamp-Verlag) – Das Buch erzählt von dem Balanceakt von Zerwürfnis und Versöhnung.

Welt

„Suhrkamp Verlag droht Auflösung“: „Beide Gesellschafter sehen sich offenbar wechselseitig als Inkarnation des Bösen“ zitiert die Welt den Vorsitzenden Richter Norbert Höhne im Feuilleton.

„Mara-Cassens-Preis an Andreas Martin Widmann“: Für sein Debüt Die Glücksparade (Rowohlt) erhält Andreas Martin Widmann den mit 15.000 Euro dotierten Preis.

Financial Times Deutschland

„Die Fabelhaften“: Bradford und Shane Shellhammer wollen mit einem neuen Internetkaufhaus Amazon Paroli bieten. „Wir haben fünf Thesen herausgearbeitet, wie wir ein Geschäft neben Amazon aufbauen können.“ Auf Fab wollen sie Dinge anbieten, die es bei Amazon nicht gibt, die mobile Welt erreichen und die sozialen Netzwerke nutzen. Die beiden sind aber enorm gute Selbstdarsteller, mit den ersten Erfolgen kommen die Investoren. 30 Prozent der Kunden kommen über Facebook, 98 Prozent über ein Apple-Gerät, zwei Drittel haben auch ein zweites Mal gekauft. Ob das reicht?

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