Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Streit um Grass, und Bora Cosic wird 80

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Frankfurter Rundschau

Grass hat es mal wieder geschafft – mit seinem Gedicht Was gesagt werden muss (im Titel neue Schreibweise, im Text die alte – auch hübsch) provoziert er rechts und links und ruft so schöne Formulierungen wie „redet Blech und trommelt in die falsche Richtung“ (Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland) hervor.

Im Magazin eine Doppelseite zur Titanic – Bücher vom Roman bis zur Titanic-Bastelanleitung sind auf dem Markt bei C.H. Beck, S. Fischer, Taschen, Bucher.

Judith von Sternburg gratuliert Bora Ćosić zum 80.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Frank Schirrmacher will uns erklären, was uns Grass sagen will – sein Gedicht sei ein Dokument der Rache. In Israel selbst sieht man die Sache übrigens recht gelassen.

Bora Ćosić zum 80.: Jörg Plath über Eine kurze Kindheit in Agram 1932-1937 (Schöffling & Co.) und Frühstück im Majestic (Hanser).

Wend Kässens plaudert mit Schriftstellern über das Reisen: Das Große geschieht so schlicht (Corso) – mit dabei u.a. Wolf Wondratschek, Peter Kurzeck, Juli Zeh

Als erster interaktiver E-Book-Roman erscheint Chopsticks von Jessica Anthony und Rodrigo Corral (Razorbill/Penguin). Es gibt aber auch eine Druckversion, doch mit der kann man nicht so viel herumspielen.

Neue Sachbücher
Martin Wallraff Rombilder im deutschsprachigen Protestantismus (Mohr Siebeck)

Alison Winter Memory. Fragments of a Modern History (University of Chicago Press).

Das Filmbuch
Antonin Artaud Texte zum Film. Werke 11 (Matthes & Seitz).

Süddeutsche Zeitung

Auch hier: Anmerkungen zu Grass – von Thomas Steinfeld.

Karl-Markus Gauß gratuliert Bora Ćosić – auch Günter Herburger feiert morgen seinen 80, Helmut Böttiger verweist auf seinen rührigen Verlag A1.

David Bezmozgis erzählt vom Schwebezustand sowjetischer Migranten: Die freie Welt (KiWi).

Michael Fischer spekuliert darüber, ob Taschenbücher durch E-Books ersetzt werden. Na, schauen wir mal…

Dazu eine Seite KINDER-UND JUGENDLITERATUR:
Veröffentlicht wird die Nominierungsliste für den Jugendliteraturpreis (liegt dem neuen BuchMarkt als Plakat bei).

“Die Seife lacht”: Christine Knödler “mischt Kunst und Lyrik zu einem vergnüglichen Buch”: Mal Deine Wünsche in den Himmel (Prestel).

Besprochen werden dazu Bye Bye, Crazy (Aufbau), Wolfszeit (Ravensburger), Ausserirdisch ist woanders (Oetinger) und Es war einmal Indianerland (rororo).

Und es erinnert sich Klaus Renner, Werbeleiter bei Random House, an seine “ersten sinnlichen Begegnungen mit Büchern”.

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