Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Sarrazin auf dem Prüfstand

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Kleine und große Korrekturen“: Naika Foroutan veröffentlicht eine Studie mit dem Titel Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand. Im Internet schon jetzt abrufbar.

„Budenzauber und Belcanto“: Elke Heidenreich gibt Liebeserklärungen an die Musik von verschiedensten Autoren heraus. Ein Traum von Musik – 46 Liebeserklärungen, Elke Heidenreich (Hg.) (C. Bertelsmann)

„Vom Glück, nicht über den Vater schreiebn zu müssen“: In neun Erzählungen (die sich auch als Roman lesen lassen) widmet sich Edwidge Danticat in klarer, unaufgeregter Sprache der jüngeren haitianischen Geschichte und dem Leben der in die USA Geflohenen. Der verlorene Vater, Edwidge Danticat (Büchergilde)

„Die skeptische Exorzistin“: Pfarrerin Merrily Watkins setzt sich zum fünften Mal mit dem Bösen auseinander. Der Himmel über dem Bösen, Phil Rickman (Rowohlt)

Wissen & Bildung
„Kirchliche Forschung“: Göttliche Geistesblitze. Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker, Eckart Roloff (Wiley-VCH)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der Faschismus und das Ende der Ironie“: Thomas Manns neueditierte Essays der Jahre 1945-1950 sind eine faszinierende und irritierende Lektüre. Die Unübersichtlichkeit der Weltlage forderte ihn als politischen Denker heraus. Essays 1945-1950, Thomas Mann (S. Fischer)

„Platz da für die literarische Anschauung!“: Georges Perec versuchte Mitte der siebziger Jahre ein Experiment: einen Pariser Platz mittels Literatur auszuschöpfen, das Beiläufige einzufangen und ein Protokoll zu erstellen. Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen, Georges Perec (Libelle)

„Abseits der Hauptstraßen“: Zum Tod des Schriftstellers Hadayatullah Hübsch

„Gabe, Gift“: Der Kölner Autorenpreis geht an den Dramatiker und Filmemacher Händl Klaus

Neue Sachbücher
„Besser, man nimmt den Mund nicht zu voll“: Wilfried Härle provoziert mit der theologischen Herleitung der Menschenwürde. Würde, Wilfried Härle (Diederichs)

„Das Empire schlug ziemlich hart zurück“: Drei neue Bücher über die Geschichte der großen Mächte vor dem Zeitalter der Nationalstaaten.
Empires in World History. Power and the Politics of Difference, Jane Burbank, Frederick Cooper (Princeton University Press)
Comparing Empires. Encounters and Transfers in the Long Nineteenth Century, Jörn Leonhard, Ulrike von Hirschhausen (Hg.) (Vandenhoeck & Ruprecht)
The Rule of Empires. Those who built them, those who endured them, and why they will always fall, Timothy H. Parsons (Oxford University Press)

Reiseblatt
„Das Trauma und ein Glas Wein“: Die Kellnerin, der Heilige und die Bienenkönigin. Kärtner Melodien, Marlene Faro (Picus)
„Punkt zwölf fällt der Ball“: Hafencity und Speicherstadt. Das maritime Quartier in Hamburg, Ralf Lange (Junius)
„Im Slalom um die Brennpunkte“: Jerusalem – Die heilige Stadt. Ein Lesebuch, Michael Baade (Hg.) (Herder)
„Klappern auf Pariser Marmor“: Ein Hotel für jede Stimmung – Ausgewählte Adressen in Europa für Frauen auf Reisen, Susanna Heim (Orell Füssli)

„Wahre Falschheit“: Reiner Riedler hat Menschen in künstlichen Urlaubswelten fotografiert. fake holidays, Reiner Riedler (Moser)

Neue Zürcher Zeitung

Ein Ford T im Speisezimmer“ – E.L. Doctorow lässt mit Homer & Langley (Kiepenheuer & Witsch} das 20. Jahrhundert Revue passieren.

„Von Geisterhand geschrieben“ – Christiane Neudecker: Das siamesische Klavier. Unheimliche Geschichten (Luchterhand)

„Die Früchte einer Thomas-Mann-Sucht“ – Hans-Peter Haack (Hg.): Erstausgaben Thomas Manns. Ein bibliographischer Atlas (Antiquariat Dr, Haack)

„Ein Mensch in seinem Widerspruch“ – Vittorio Alfieri: Vita – Mein Leben (Diederich’sche Verlagsbuchhandlung)

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