Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Salman Rushdies Autobiographie ist da

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Frode Grytten Ein ehrliches Angebot (Nagel & Kimche) – Katharina Granzin vermißt einen kleinen Anmerkungsteil für mitteleuropäische Leser des Romans.

Bertelsmann-Chef Thomas Rabe sucht nach Wegen, dem Konzern Geld zu verschaffen. Ein Börsengang, den Rabe leise angekündigt habe, sei aber in weite Ferne gerückt – durch Änderung der Rechtsform weg von der AG [mehr…] – damit ist die Kontrolle der Familie gestärkt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Hauptsache neurotisch“: Thomas Meyer Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse (Salis).

Neue Sachbücher
Borsi Vildé Trost der Philosophie. Tagebuch und Briefe aus der Haft (Matthes & Seitz).

Bernhard Maier Geschichte und Kultur der Kelten (C.H. Beck).

Die Welt

Jan Küveler über Salman Rushdies Autobiographie Joseph Anton (Rushdies Decknamen) (C. Bertelsmann). Daß der iranische Ayatollah Hassan Sanei grad wieder das Kopfgeld auf ihn erhöht hat, hat aber nix mit dem Buch zu tun (Literatur liest ein Ayatollah ja nicht, sonst könnt er ja mal auf was Vernünftiges stoßen), sondern mit dem blöden Anti-Muslim-Film. An dem Rushdie auch irgendwie schuld sein soll. Meint der Ayatollah.

Süddeutsche Zeitung

Grandios beginnend, dann unter der Last der Fakten zusammenbrechend: So sieht Christoph Schröder Ursula Krechels Landgericht (Jung und Jung).

Zwei Aktivisten (Markus Beckedahl, Falk Lüke locken in Die digitale Gesellschaft (dtv).

Annotiert
Gerhard Falkner Pergamon Poems (Kookbooks).

Im Wirtschaftsteil:
„Kettenreaktion der Angst“: Auch hier (wie schon in der FAZ) eine Zusammenfassung der allgemeinen Lage bei Thalia und Weltbild. Tenor: Für Beratung in angenehmem Ambiente, die einen auf etwas Unerwartetes bringt, kann man auf die großen Häuser der Innenstadt verzichten. (Ach ja, schöner Mythos, woher kommt aber das Geld?)

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.