Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Nachrufe auf Walter Jens

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Frankfurter Rundschau

Wolfram Schütte erhält den Heinrich-Merck-Preis

Auch hier jetzt noch einmal: Ian Banks ist tot.

Der Streit zwischen Rolf Hochhuth und dem Berliner Ensemble geht in eine neue Runde. Da ihm der Theaterbau am Schiffbauer Damm gehört, will er durchsetzen, dass das Ensemble seine Stücke aufführt. Das weist das Ensemble unter Claus Peymann nun zurück.

„Warum man eine Bank ausraubt“: „Ein klasse Buch“ sei J.R.Moehringers Knapp am Herz vorbei bei S. Fischer, wenn auch der Titel unglücklich gewählt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Als Aufmacher im Feuilleton-Buch: Nachruf auf den „politischen Romancier und Science-Fiction-Autor“ Ian Banks: ein „gewandter, anspruchsvoller, bisweilen avantgardistischer („Feersum, Endijinn“) Stilist gewann nach und nach Publikumssegmente, die ihm politisch fern waren“.

„Hunger, der anderen keinen Krümel lässt“: Ralph Dutli nähert sich in seinem ersten Roman Soutines letzte Fahrt dem rätselhaften Werk von Chaim Soutine (Wallstein).

„Der unwissende Meister im fernen Wien“: In Freud auf Hebräisch schreibt der israelische Historiker Erhan Rolnik, wie Siegmund Freuds Schüler und Ideen nach Palästina auswanderten (Vandenhoeck & Ruprecht).

Nachruf auf Walter Jens
„Bitte schicke mir bald wieder zärtliche Worte“. Die letzten Briefe von Milena Jesenká, Kafkas Freundin, aus dem Konzentrationslager sind aufgetaucht. Gefunden hat sie „die junge polnische Bohemistin“ Anna Militz in der Staatssicherheitsakte von Jaromír Krejcar. Erhalten sind sie leider nur in Fotokopien.

Retrospektive in Hamburg zu Bestautor William S. Burroughs in der Sammlung Falkenberg.

Auch hier: Hochhuth gegen das Berliner Ensemble: Geht es wirklich nur um seine Stücke oder doch um mehr Mieteinnahmen?, fragt das Blatt.

Norbert Huse ist tot, letztes Hauptwerk des italienischen Kunstspezialisten ist Venedig: Von der Kunst, eine Stadt im Wasser zu bauen (C.H.Beck).

Süddeutsche Zeitung

Aufmacher im Feuilleton Nachruf auf Walter Jens. „Jens sprach aus der gelehrten Welt zu allen. Als der Intellektuelle seines Landes hat er Nachkriegsdeutschland das öffentliche Debattieren gelehrt.“

Gemeldet wird, Suhrkamp-Mit-Gesellschafter Hans Barlach widerspricht dem Insolvenzantrag.

„In mir, da ist wohl nichts“: Botho Strauss und seine Fabeln von der Begegnung (Hanser): „Lauter kleine Stücke über den hoffnungslosen Wahn, sich selbst eine Bedeutung zuzuschreiben“.

Freud-Preis an Angelika Neuwirth

Merck-Preis an Wolfram Schütte

„Angriffslustig und Pechschwarz“: Nachruf auf den schottischen Schriftsteller Ian Banks, der mit 59 an Krebs starb.

„Zionistische Illusionen“: Yoram Kaniuk hinterlässt den Roman 1948, der bei Aufbau erschien.

„Handwerk und Geisteswelt“: Bernd Roeck über Gelehrte Künstler (Wagenbach).

Kurzkritik zu Beate Borowka-Clausberg Salomon Heine in Hamburg bei Wallstein unter der Überschrift „Familienroman“

Die Welt

„Ein Prediger auf den Brettern der Welt“: Zum Tod von Walter Jens als Aufmacher.

Die Welt korrigiert sich: Nicht Wella-Erben Sylvia und Ulrich Ströher seien an Weissbooks beteiligt, sondern Wella-Erbin Ulrike Crespo, teilt Rainer Weiss mit.

Krekelers Welt: “Ein Detektiv, der mordet”: Hanna Jameson, Kalter Schmerz, Suhrkamp

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