Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Nachrufe auf Ivan Nagel

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Frankfurter Rundschau

Grass und kein Ende – „was gesagt werden muß“ ist wahrscheinlich das wirkungsmächtigste Gedicht der Welt geworden. Jetzt verteidigt Egon Bahr den Autor – er teilt seine Sorge vor Israels „Präventivschlag“. Berichtet wird auch, daß sich gestern die Nobelpreis-Akademie hinter Grass gestellt hat: Grass habe den Preis 1999 für sein literarisches Werk erhalten – und Dave Eggers erhält an diesem Freitag in Bremen den Preis der Grass-Stiftung. – So: Themenwechsel.

Arno Widmann mit einem Nachruf auf Ivan Nagel [mehr…].

Sylvia Staude über Janet Frames „herzzerreißend traurigen autobiographischen Roma“ Wenn Eulen schrein (C.H. Beck).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gerhard Stadelmaier zum Tod Ivan Nagels.

Zwei Biographien über Novalis – war das eigentlich nötig? Fragt Helmuth Kiesel. Auf jeden Fall sei es erfreulich, daß es sie gibt: Wolfgang Hädecke bei Hanser, Gerhard Schulz bei C.H. Beck.

Bleiben wir bei den Großen der Vergangenheit: Grimmelshausen. Nachdem Reinhard Kaisers Übersetzungen seiner Hauptwerke in der Anderen Bibliothek für Furore gesorgt haben, haben Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz eine akribisch recherchierte Biogarphie des Meisters ebenfalls bei der AB vorgelegt.

Neue Sachbücher
Thierry Paquot Die Kunst des Mittagsschlafs (Steidl) und Mark Bowden Worm. Der erste digitale Weltkrieg (Berlin).

Die Welt

„Lechts und rinks“ – mit schönem Gruß an Ernst Jandl schreibt Alan Posener über zwei sozialdemokratische Provokateure: Grass und Sarrazin.

Ulrich Weinzierl zum Tode von Ivan Nagel.

Süddeutsche Zeitung

Gustav Seibt zu Ivan Nagel und jby mit einem Nachruf auf Heinz Kahlau.

Jeasn Claude Gautrand Portrait of a City (Taschen) – und gemeint ist natürlich Paris.

Eine neue Edition zeigt, die der Philosoph Leonard Nelson Typische Denkfehler in der Philosophie (Felix Meiner) aufzeigt.

Dostojewskis Schuld und Sühne auf afghanisch: Atiq Rahimi Verflucht sei Dostojewski (Ullstein).

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