Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Kafkas Briefe an Ottla gehen nach Marbach und Oxford

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Marbach und die Bodleian Library in Oxford erwerben Kafkas Brief an Ottla. Damit ist die gefahr gebannt, daß das Konvolut von 111 Briefen auseinandergerissen und in alle Welt verstreut wird.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch hier: die Erwerbung der Kafka-Briefe – damit sind die Archive um eine Reliquie reicher.

Colson Whitehead erzählt in Der letzte Sommer auf Long Island (Hanser) von schwarzen Mittelschichtkindern in den 80er Jahren zwischen Rassismus und Anerkennung.

Neues von Gabriele Wohmann: Wann kommt die Liebe erscheint bei Aufbau).

Sandra Kegel kommentiert den „Neuberliner“ Eichborn-Verlag: „Was, muß man sich fragen, bleibt von einem Verlag, der aller Synergieeffekte zum Trotz nur noch aus einem Viertel seiner ursprünglichen belegschaft besteht?“ – Derzeit, so Kegel, suche man einen neuen Programmleiter.

Die Welt

Wieland freund hat sich den letzten Roman von David Foster Wallace The Pale King angesehen. Das Buch, das in einer Steuerbehörde spielt, ist jetzt bei Little, Brown erschienen, die deutsche Übersetzung wird wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lassen.

Süddeutsche Zeitung

Aufmacher ist die Kafka-Briefe-Erwerbung.

Fünf Tage vor seiner Verhaftung (und seinem Verschwinden) gab Ai Weiwei der SZ ein Interview.

„Wüste im Web“: Im Internet floriert Literatur auf allen Kanälen – allerdings fast komplett ohne die Urheber, meint Florian Kessler. Es stimmt, waser da schreibt, und es stimmt auch wieder nicht. Es gibt schon ein paar mehr Autoren, die im Netz öffentlich arbeiten als Elfriede Jelinek und Rainald Goetz… Was ist mit Benjamin Stein, Johannes Auer, Joseph von Westphalen, Else Buschheuer, Dirk Schroeder, dem Verleger Urs Engeler, Christiane Zintzen? Nur um mal eine Auswahl zu nennen… Ganz abgesehen von Stephen King und all den amerikanischen Autoren.

Neue Taschenbücher
Claus Priesner Geschichte der Alchimie (C.H. Beck)

bernd Brunner Wie das Meer nach Hause kam (Wagenbach)

Marcus Junkelmann Tilly (Pustet)

Graham Greene Am Abgrund des Lebens (dtv)

Hans Joachim Kreutzer Heinrich von Kleist (C.H. Beck)

Amy Stewart Gemeine Gewächse (Berlin)

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