Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Jaroslav Rudis wird gefeiert

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Ein Roman, der „kaum Wünsche übrig läßt“: Jaroslav Rudis, Jaromir 99 Alois Nebel – das „nebulöse Comic-Epos“ gibt’s bei Voland & Quist. Und ist schon mehrfach im Feuilleton hymnisch besprochen worden. Von Rudis gibt’s auch noch einen weiteren aktuellen Roman: Die Stille in Prag (Luchterhand).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Vorhang auf fürs Irrationale“: Hartmut Lange Im Museum. Unheimliche Begegnungen (Diogenes).

Totalverriß für Christian Zehnders Julius (dtv) – Wiebke Porombka ist empört.

Neue Sachbücher
Herbert Schnädelbach Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann (C.H. Beck).

Zwei Bücher über Abstieg und Armut in der deutschen Gesellschaft: Kathrin Hartmann Wir müssen leider draußen bleiben (Blessing) und Kathrin Fischer Generation Laminat (Knaus).

Die Welt

Heute nix.

Süddeutsche Zeitung

In Georges-Arthur Goldschmidts neuer Erzählung Ein Wiederkommen ist das Deutschland des Jahres 1949 ein Land, das man nur verlassen kann (S. Fischer).

Lothar Müller würdigt Hanns Grössel, Übersetzer, Herausgeber und langjähriger WDR-Literaturredakteur, zum 80. Geburtstag.

Financial Times Deutschland

Eine Seite über „Inside GEMA“ und Harald Heker, Ex-Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins und jetzt GEMA-Gf. Er kämpft eine auch für die Buchbranche nicht unwichtige Schlacht für das Urheberrecht. So streitet er sich mit Youtube um nichts geringeres als über die Macht im Netz. „Youtube verdient sehr viel Geld durch die Nutzung unserer Musik. Die ziehen ihr Geschäftsmodell rücksichtslos durch. Und wir werden beschimpft!“, sagt er in Erwiderung auf Postings wie „Fuck GEMA“. Die Verträge, die Google im Ausland geschlossen hat, seien schlecht, sagt Heker. Google stellt Heker dafür in die Ecke. Die Meldung, dass bestimmte Videos aus Urheberrechtsgründen in Deutschland nicht zu sehen sind, schürt die Wut der Nutzer. Und ein endgültiges Urteil vor dem BGH ist erst in ein paar Jahren in Sicht.

„Die Printbranche beklagt wieder Auftragsminus“: Die Druckereien stehen weiter unter Druck, heißt es kurz vor der Drupa, die vom 3.–16. Mai in Düsseldorf stattfindet. Es besteht Investitionsstau, die Banken sind vorsichtig mit Krediten und auch sonst ist kaum Geld da. Das könnte sich alles auf die zukünftige Qualität der Printbücher auswirken.

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