Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und in Frankreich geht’s „Hadopi“-Sündern an den Kragen / Außerdem DIE ZEIT

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Nix für uns heute

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Andreas Platthaus hat sich Das private Adressbuch von Frida Kahlo (Koehler & Amelang angesehen. Es ist das fünfte Buch in dieser Reihe – und die Idee dazu hatte kein Geringerer als Walter Jens.

Jan Wiele bespricht den Literarischen Führer Deutschland von Fred Oberhauser und Axel Kahrs (Insel).

Annotationen
Candance Bushnell One Fifth Avenue (DuMont) und Clemes Berger Und ich hieb ihm das rechte Ohr ab (Wallstein).

„Hadopi“ – merken Sie sich mal diesen Begriff. In Frankreich steht er für illegales Downloaden. Während vor drei Wochen, als es im Parlament um die Abstimmung ging, [mehr…] plötzlich 15 Sozis aus den Vorhängen im Saal gekrochen kamen und für die „Piraten“ voteten, ging es gestern anders zur Sache: Dieben geistigen Eigentum soll nicht nur der Zugang zum Netz abgeschnitten werden, sie sollen ihn aber trotzdem weiter bezahlen. Ob so was mit deutschem Recht auch zu machen ist?

Die Welt

Im Interview spricht Judith Hermann über den Erwartungsdruck beim Schreiben, den Unterschied zwischen Roman und Erzählung und Aberglaube. Ihr neuer Erzählungsband Alice ist bei S. Fischer erschienen.

Süddeutsche Zeitung

Haffmans bei Zweitausendeins bringt in Neuübersetzung Katherine Mansfield heraus. Sämtliche Werke. „Sehr erfreulich“, findet Thomas Steinfeld.

DIE ZEIT

„Das große Männersterben“: Die Berliner Schriftstellerin Judith Hermann erzähle in Alice davon, wie Frauen, wohlversorgt mit Unmengen zartbitterer Traurigkeit, alles überleben – vor allem die Männer, so Iris Radisch über den Titel aus dem S. Fischer Verlag.

Der Wortkünstler Ulrich Holbein verblüffe mit seinen beiden „weltumspannenden Nachschlagewerken“ Narratorium] (Ammann) und {Weltverschönerung] (Haffmans), so Ulrich Stock und titelt: „Verloren im Uliversum“:

In der Rubrik „Buch im Gespräch“ kommt unter der Überschrift „Stadtluft macht mutig“ Boris Palmers {Eine Stadt macht blau, Politik im Klimawandel – das Tübinger Modell aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch ins Gespräch.

Unter „Der Salon im Grünen“ geht’s ein wenig in eigener Sache zu: Susanne Wiborgs Garten-Feuilletons schildern „originelle Charaktere“ und sind in Gartenzeit, Die besten Kolumnen aus der ZEIT im Verlag Antje Kunstmann nachzulesen, wird gelobt.

„Hinaus, immer nur hinaus“, hieß der Drang von Alexander von Humboldt und Charles Darwin, so der Eindruck von Ludger Lütkehaus nach der Lektüre von
> Alexander von Humboldt: Die Entdeckung der Neuen Welt, Insel Verlag und
> Humnboldts: Zentral-Asien, S. Fischer Verlag,
> sowie Mein vielbewegtes Leben, Der Forscher über sich und seine Werke, Eichborn Verlag und
> ders.: Das große Lesebuch, Fischer Taschenbuch.
Dazu hat er sich
> Ottmar Ette: Alexander von Humboldt und die Globalisierung im Insel Verlag und
> Werner Biermann: Der Traum meines ganzen Lebens, Rowohlt Verlag
angesehen.

Neue Zürcher Zeitung

„Die Schönheit / – niemals verriet ich sie“: Dieser Schlusssatz aus eines seiner 7000 Gedichte war auch das die Maxime des griechischen Dichters Jannis Ritsos, zu dessen hundertsten Geburtstag Barbara Spengler-Axiopoulos eine Hommage schreibt. Und weist auf diese Titel hin:
> Jannis Ritsos: Monovassiá, Gedichte. Griechisch und deutsch. Aus dem Griechischen übertragen und mit einer Nachbemerkung versehen von Klaus-Peter Wedekind, Bibliothek Suhrkamp 1446,
> Jannis Ritsos: Martyríes – Zeugenaussagen. Drei Gedichtreihen, Griechisch und deutsch. Übersetzt von Günter Dietz und Andrea Schellinger, Elfenbein-Verlag

Kurz besprochen wird unter:
„Kein Sterbenswörtchen“: Christoph Schlingensief: So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein. Tagebuch einer Krebserkrankung, Verlag Kiepenheuer & Witsch
„Der Rost, der dich röstet“: Albert Drach: Werke in zehn Bänden. Band 10. Gedichte, Herausgegeben von Reinhard Schulte, Zsolnay-Verlag
„Gedächtnisverlust“: Friedmar Apel: Nanettes Gedächtnis, Suhrkamp-Verlag
„Eine Stimme für Bach“: Michael Kurtz: Auf Flügeln des Gesangs. Agnes Giebel, Verlag Dohr.

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