Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und heute ist der 200. Todestag von Matthias Claudius

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Frankfurter Rundschau

Zum 200. Todestag von Matthias Claudius – der deutlich mehr geschrieben hat als das berühmte „Der Mond ist aufgegangen…“ – eine Hommage von Christian Thomas.

Interview mit dem Kirchhistoriker Hubert Wolf, dessen Krypta. Unterdrückter Traditionen der Kirchengeschichte heute bei C.H. Beck erscheint.

Martin Oehlen mit einem Bericht von der Kölner Houellebecq]-Veranstaltung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch Nils Minkmar war bei der Houellebecq-Lesung (als Moderator): „Er übt seine Verantwortung als Schriftsteller aus, indem er sie verweigert.“

Heute müßte ein neues Chalie Hebdo erscheinen – wird aber nix: man druckt immer noch die Millionen-Nummer der letzten Woche nach. Die dann doch nur in vier Sprachen erschienen ist, nicht in 16, wie mal angekündigt. Dafür gabs in Deutschland „Satire-Krach“. In Hanau wurde eine Ausstellung von Grese & Lenz angekündigt, dann gecancelt, und nachdem es bundesweit Proteste gegen diesen Rückzieher gegeben hat, wieder angekündigt. Charlie sein ist nicht immer einfach.

Matthias Geck hat eine Biographie von Matthias Claudius geschrieben (Siedler).

Läßt nichts von pauschalen Urteilen übrig: Handbuch Christentum und Islam in Detuschland (Herder).

Texte zu Literatur und Wahnsinn: Michel Foucault Die große Fremde (diaphanes).

Die Welt

Marc Reichwein: Auch 200 Jahre nach seinem Tod schlägt Matthias Claudius als Dichter noch alle nach Punkten. Auch Goethe.

Süddeutsche Zeitung

Alex Rühle über die Veranstaltung mit Michel Houellebecq in Köln, einem Autor, „der weiß, was es heißt, missverstanden zu werden“. Und er hat ihn am „Tag danach“ im Verlag getroffen zu einem Gespräch. Und mit „Überwerfung“ einen großartigen Artikel geschrieben.

Neue Essays von Nicholson Baker So geht’s (Rowohlt).

„Eine Fundgrube zum Alltag der DDR und der Wendezeit“: Erwin Strittmatters Tagebücher Der Zustand meiner Welt. Aus den Tagebücher 1974-1994 (Aufbau).

„Das Sausen der Waschmaschinen“: Dirk von Petersdorf Sirenenpop. Gedichte (C.H. Beck)

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