Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein Interview mit Khaled al-Khamissi, der noch Entdecker-Potenzial besitzt

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Berichte aus der Kampfzone“: Johnathan Littell lässt in seinen Notizen aus Homs die Menschen sprechen, derzeit nur als E-Book bei Hanser Berlin.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Jetzt kann es nur noch die Mundart richten“: Die Schweiz will mit ihrer Geschichte am liebsten im Reinen sein, das klappt aber nicht immer reibungslos, wie zwei Bücher jetzt zeigen:
> Die Geschichte der Schweiz von Volker Renhardt bei C.H. Beck zeigt.
> Schweiz herausgegeben von Rita Schneider-Silwa, WBG

„Erzählst du mir etwas?“Katzen, Körper, Krieg der Knöpfe vereint eindrucksvoll Poetik- Vorlesungen von Paulus Hochgatterer (Zsolnay.

„Liebe in der Nomadenjurte“: Galsan Tschinag schreibt mit Das andere Dasein bei Insel ein postmodernes Märchen. Rezensentin Sabine Berking freut sich über das urtümliche und knorzige Deutsch.

FAZ-Redakteur Diemtar Dath hat den Klassiker Staat und Revolution von Wladimir Iljitsch Lenin bei Laika neu besorgt.

Süddeutsche Zeitung

„Die Liebe in Zeiten des Vergessens“: Gabriel García Marquez leidet angeblich unter Demenz, ein Besuch an den Wirkungsstätten des großen alten Mannes der lateinamerikanischen Literatur.

„Die Suche nach den großen Worten“: Friedrich Kießling erzählt in Die undeutschen Deutschen eine „überraschungsfreie“ Ideengeschichte der guten, alten Bundesrepublik aus der Vogelperspektive (Ferdinand Schöningh).

„Auf diese Nacht erst mal eine Linie“: Paolo Sorrentinos durchtriebenes Roman-Debut Ragazzi bei Aufbau.

In Kürze: „Flötentöne“: Sabine Henze-Döhring, Friedrich der Große, C.H. Beck

Die Welt

„‘Meine Kritik nervt die Mächtigen‘“: Im Aufmacher-Interview: Der arabische Bestseller-Autor Khaled al-Khamissi (Im Taxi, Lenos Verlag) über den Präsidenten als Marionette, den Kampf gegen die Zensur und die Sieger der Revolution. Der Taxi-Fahrer war zwischenzeitlich Kolumnen-Schreiber, dessen Texte mal gedruckt, mal nicht gedruckt wurden bis der Chefredakteur anrief und ihn endgültig rausschmiss. In Ägypten könnte das alte System wieder einziehen, weil es als einziges über viel Geld verfügt und steht gegen eine Opposition, die keine Führungspersönlichkeiten hat, kein Konzept und keine Agenda, so al-Khamissi.

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