Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die neue Regierung wird schon jetzt gerügt

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Noch nicht richtig im Amt, und schon darf sich unsere halbneue Regierung gleich ne Pfeife anrauchen: `Der Rechnungshof ist gar nicht einverstanden mit dem, was die Herrschaften da treiben.

Frankfurter Rundschau

Viel Theater (also nicht das in Berlin, sondern das auf der Bühne) im Blatt, für uns nur zwei Annotationen: Karlijn Stoffels 1:0 für die Idioten (Beltz & Gelberg) und Peter Robinson Im Sommer des Todes (Ullstein).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Zwei Sammelbände zur Geschichte des Verkehrs: Ralf Roth, Karl Schlögel Neue Wege in ein neues Europa und Ralf Roth, Günter Dinhobl Across the borders (beide Campus).

Christian Hoffmann, Pierre Bessard Natürliche Verbündete (Liberales Institut)

Durchkommen ist alles. Mein Christian Ankowitsch in Dr. Ankowitschs Kleiner Seelenklempner (Rowohlt Berlin)

Zu den „Sünden des Gedächtnisses“: Sina Kühnel und Hans J. Markowitsch Falsche Erinnerungen (Spektrum Akademischer Verlag).

Suhrkamp hat von Tristan Egolf den Roman Kornwolf herausgebracht.

Annotationen
George Johnson] Die zehn schönsten Experimente der Welt (C.H. Beck) und Sandra Richter Lob des Optimismus (C.H. Beck).

Unter „Personalien der Woche“ Herline Koelbl – ob sie weiß, wieviele Autoren sie fotografiert hat? Am Samstag wird sie 70 Jahre alt.

Süddeutsche Zeitung

Untergrund-Zeichner Robert Crumb über seinen Genesis-Comic, Gott und die Welt

Mephisto von Klaus Mann gibt’s jetzt als Hörbuch: gelesen von Jörg Hube bei Oskar Verlag.

Die Welt

Heute eine Welt ohne Bücher.

Financial Times Deutschland

Digitalisierung ist das Thema einer ganzen Seite in der FTD. Es lässt sich nicht schönreden, dass die Musikindustrie und die Vielfalt der Musikproduktionen massiv davon betroffen sind. 30 bis 40 Prozent der Musiker hätten allein in Hamburg auf der Reeperbahn aufgegeben, mein ein Toningeneur. Interviewt wird der Rapper Daniel Kehlmann, an dessen Beispiel die Mindereinnahmen seit 1999 illustriert werden. Nun sucht er nach neuen Modellen: „Wenn er Käfer auf dem Rücken liegen bleibt, dann kann sich zumindest das Beinchen selbständig machen“, sagt er.

Mit Urheberrechtsverletzungen kennen sich die Chinesen aus: Dass es nun ihre eigenen Bücher trifft, finden die offenbar gar nicht lustig. Die FTD untersucht näher die Proteste aus China gegen Google. Der chinesische Urheberrechtsverband CWWCS habe 17.000 Werke von 570 chinesischen Autoren auf der Plattform von Google gefunden und schließt sich den Protesten an.

In einer weiteren Spalte beschäftigt sich die FTD mit der weltweit höchst unterschiedlichen Gesetzgebung beim Thema Urheberrecht. Zitiert wird der Münsteraner Medienrechtler Prof. Dr. Thomas Hoeren, der einen grundlegenden Paradigmenwechsel beim Thema Urheberrecht fordert. „Mit weiteren Nachbesserungen ist es nicht getan“, wird er zitiert. Andere befürchten eine Fragmentierung des Internets, wenn es zu keinen einheitlichen Regelungen komme.

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