Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „die inneren Organe von Suburbia“… und „Kalte Macht“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

In allen Blättern wird übrigens gemeldet, dass Birgit Schmitz den Berlin Verlag verlässt [mehr…].

Frankfurter Rundschau

„Schwarzer Freitag des Rechtsstaats“: Ein Beitrag zu dem offenen Brief der 32 Autoren (gestern in unserer Rubrik „Umgeblättert“ gemeldet [mehr…]).

Kurz: Der Lyriker und Autor Rolf Haufs ist am Freitag im Alter von 77 Jahren in Berlin gestorben.

„Leute-Welt von Palermo“: Vorgestellt wird der Roman Lume Lume von Nino Vetri, „liebevoll und lapidar“ erzählt er über die Nachbarn in Palermo, „Freunde mit kleinen Fehlern“ (edition.fotoTapeta).

„Dem Tiger so nah“: Über den Bildband Indien von Axel Gomille (Tecklenborg).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Unumgänglich?“: Neben dem Aufmacher des Feuilletons gleich ein wütender Kommentar zu dem „schwachen Stück“, das die Frankfurter Carolus Buchhandlung einem „weiteren, überflüssigen Konsumtempel“ weichen muss.

Heute (wie jeden 2. Samstag) wieder Kinder und Jugendbücher:

Vorgestellt werden

Ihr schafft mich von Nikolaus Nützel (CBJ)

Die Glücksbäckerei – das magische Rezeptbuch von Kathryn Littlewood (Fischer KJB)

Freaks in geheimer Mission von Kieran Larwood (Chickenhouse)

Unter Neue Sachbücher:

Besprochen wird Wer hier hundert Augen hätte, die Reisebriefe von Georg Gustav Erbkam , dem „Mann an der Seite von Richard Lepsius“ (Kulturverlag Kadmos).

In Literatur:

„Das poröse Verhältnis zur Wirklichkeit“: gemeint ist Der Mann auf dem blauen Fahrrad, Lars Gustafsson „zaubert sich einen Roman“ (Hanser).

„Abrissbirnen der Aufklärung“: Andrew Millers historischer Roman Friedhof der Unschuldigen „hält einen Vergleich Patrick Süßkind und Hilary Mantel aus“ (Zsolnay).

„Der Konsum ist das einzige, was die Jugend gut kann“: Es geht um Silvia Bovenschen und ihren Roman Nur Mut, ein „furioses Zerstörungsballett, ganz ohne Spritzenhäubchen“, sie „lässt alte Puppen lässig tanzen“ (S. Fischer).

Dazu Fragen an Asta Scheib, die heute 74 wird. Ihr neuer Roman Sonntag in meinem Herzen über das Leben von Carl Spitzweg kommt im September bei HoCa.

Die Welt

Kurz gemeldet: Rainald Goetz erhält den Marieluise-Fleißer-Preis.

„Außerhalb des Spiels, innerhalb der Mauern“: Der Fotograf Arne Reimer hat „uralte amerikanische Jazzheroen“ fotografiert, den Bildband dazu heißt American Jazz Heroes (Jazz Thing).

In REISE:

Ein Gespräch mit Meike Winnemuth über ihr Buch Das große Los (Knaus).

Die Bücher der Beilage hatten wir bereits gemeldet [mehr…].

Süddeutsche Zeitung

„Die inneren Organe von Suburbia“: E.L. Doctorows „Erzählungsband Alle Zeit der Welt verknappt Gesellschaftsromane zu schlanken Storys“ (K&W).

„In meiner Badewanne bin ich noch mondän“:Élémir Bourges „Roman Götterdämmerung aus dem Jahr 1884 frönt dem dekadenten Wagnerismus“ (Manesse).

Nachgetragen: Evelyn Roll lobt im SZ Urlaubs-Special Jan Fabers „Kalte Macht… „unterhält und amüsiert, ein klein wenig unter Niveau möglicherweise, aber dafür sehr“ (Page & Turner) – alle 24 Buch-Tipps aufzulisten schaffen wir jetzt nicht.

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