Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die FAZ bringt „Meine Krise“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?. Thema des Tages (siehe Rheinische Post) ist auch der mögliche Einstieg eines Investors) bei Douglas.

Frankfurter Rundschau

„Knapp vorbei ist auch daneben“: Gertrud Höhler habe in Die Patin (Orell Füssli) die Chance verspielt, glaubwürdig aufzuklären und aufzurütteln.

Ein wütendes Buch: Stephanie Gleißner Einen solchen Himmel im Kopf (Aufbau).

Im Wirtschaftsteil wird die Meldung aus der FTD gestern noch einmal nachgearbeitet, der US-Invetor Advent wolle Anteile von Dr. Oetker und Erwin Müller übernehmen. Ein Restukturierungprogramm für Thalia könnte deutlich ehrgeiziger ausfallen, wenn das Unternehmen mal nicht mehr an der Börse notiert wäre, wird ein Commerzbank-Analyst zitiert. Die geplante Schließung von 15 Filialen sei noch sehr moderat. Mit Blick auf die Familien Kreke/Eklöh, die mehr als ein Drittel der Anteile halten, wird erwartet, dass sich sich nicht so leicht von dem Geschäft trennen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Schöne Idee: „Meine Krise“: 16 Autoren aus der Euro-Zone beschreiben die Lage ihrer Staaten. Der Umblätterer gesteht, von keinem bisher gehört zu haben.

Die Welt

Janet Groth, 21 Jahre Empfangsdame bei The New Yorker erinnert sich. An alle, die das ein- und ausgingen. Z.B. an Salinger, der immer Cola wollte oder Woody Allen, der immer die falsche Etgae mit dem Fahrstuhl erwischte. The Receptionist (Algonquin Books of Chapel Hill) – klingt so, als würde sich auch eine deutsche Ausgabe lohnen.

Süddeutsche Zeitung

Interview mit Liao Yiwu über linientreue Sinologen und den Westen, der in Sachen Menschenrechte und China windelweich ist.

In den Niederlanden war J.J. Voskull ein Bestsellerautor mit seinem siebenteiligen Zyklus über das Leben im Büro. Jetzt könnte er auch in Deutschland ein Renner werden. Derf erste Band Das Büro. Direktor Beerta ist bei C.H. Beck erschienen.

Demokratie? – Eine Debatte (Suhrkamp) will eine solche anstoßen.

Im Medienteil ein langer Artikel über Bertelsmann: Christoph Mohn und Thomas Rabe wollen den Konzern mit neuen Ideen beleben. Die Spekulation um den Kauf der restlichen Anteile von Gruner + Jahr sind der Anlass dazu. Weiterhin wird über einen Rückkauf von Springer Science + Business Media spekuliert, aber die 2,8 Mrd., der der derzeitige Eigentümer EQT fordert, fehlen. „Die Familie braucht andauernd Kohle“, wird ein Insider zitiert. Bei Random House könnte ein Mitgesellschafter dazustoßen. Vieles klinge allerdings nach einem finanzmathematischem Geschiebe, in denen die neue Bewegung zu münden scheint.

Annotation
Eva Horn u.a. Die Fiktion von der jüdischen Weltverschwörung (Wallstein).

Financial Times Deutschland

Nach der spektakulären Meldung gestern, der US-Investor Advent könnte die Douglas-Gruppe übernehmen, spekuliert das Blatt darüber, dass dieser im Falle einer Übernahme das Unternehmensbundle zerschlagen könnte. Allen voran Thalia könnte dabei herausfallen, denn die schlechten Geschäfte der Buchhandlung seien dafür verantwortlich gewesen, dass Douglas keine Dividende für das laufende Jahr ausschütten kann. Die anderen Teile seien für den Investor vernachlässigbar. In der derzeitigen Lage würde das Familienunternehmen Dr. Oetker noch am Verkauf verdienen, weil diese Teile ihrer Aktien bereits zu einem früheren, deutlich günstigeren Kurs eingekauft hatte. Gespräche mit den Familien Kreke/Eklöh laufen noch.

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