Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der Tod – von Willi Sitte, Yoram Kaniuk und Iain Banks

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Frankfurter Rundschau

Viel Tod in den Zeitungen

Nachruf auf Willi Sitte.

„Und ich habe gesagt, na, kommt schon“: Samstag Nacht starb der Schriftsteller Yoram Kaniuk im Alter von 83 Jahren.

Die US-Schauspielerin Scarlett Johansson verklagt den Pariser Verlag JC Lattès, weil sie sich in dem französischen Roman La prèmiere chose que l‘on regarde von Grégoire Delacourt wiedererkannt haben will.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Sind wir am Ende der Unersättlichkeit?“ Die Ökonomen Robert und Edward Skidelsky fragen Wie viel ist genug? (Antje Kunstmann)

„Die geheimen Hauptstädte der Welt“: Horst Bienek beschreibt in Workuta wie er in den GULag kam (Wallstein).

„Unrecht in der DDR? Hat es nie gegeben“: Der DDR-Richter Günther Sarge hat mit Im Dienste des Rechts (Das Neue Berlin) Rechtfertigungsprosa eigener Art geschrieben.

„Treuer, ungehorsamer Sohn des Mutterlandes“: Auch hier zum Tod von Yoram Kaniuk.

Im Wirtschaftsteil
Der Karstadt-Geschäftsführer wirft hin. Andrew Jennings verabschiedet sich. Nicolas Berggruen muss einen neuen Mann für die Front suchen.

“In der Tapas-Bar”: Warum es im Management nicht nur um Effizienz geht beleuchtet Gary Hamel in Worauf es jetzt ankommt, bei Wiley.

“Doppelter Wert”: Hans-Rudolf Meier u.a. über Werte bei Jovis, Marktwert und Denkmalwert von Immobilien.

Großer Artikel über das Massenfach BWL, das als unwissenschaftlich gilt.

Süddeutsche Zeitung

Nachruf zum Tode von Science Fiction-Autor Iain Banks.

Paul Kirchhof hat in Heidelberg seine Abschiedsvorlesung gehalten.

„Alles fängt von vorne an“: Markus Gabriel, Jungstar unter den deutschen Philosophen, lädt mit Warum es die Welt nicht gibt (Ullstein) allgemeinverständlich zum Denken ein.

„Das doppelte Manuskript“: Die Mexikanerin und hat mit ihrem Debut-Roman Die Schwerelosen (Antje Kunstmann) „absolute Literatur“ geschafft und steht auf der Short-List zum Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt.

In der Krimi-Kolumne „Wie es ist – James Sallis und sein New-Orleans-Detektiv Lew Griffin“ in Stiller Zorn, (Dumont).

Randnotiz zum Tod von Yoram Kaniuk) .

“Sehnsucht nach dem stillen Kämmerlein”: Geht es nach den neuen Leitlinien der Hochschulrektoren, dürfen Plagiate nicht mehr zuerst öffentlich gemacht werden, sondern sollen erst von deren Konferenz geprüft werden. Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano, Aufdecker des Gutenberg-Plagiats, hält wegen des Verdachts auf Vertuschung und des Chorgeistes unter Wissenschaftlern dagegen. Die Öffentlichkeit habe ein Interesse und die Presse berichtet über einen Kriminalfall auch vor einem Prozess.

Die Welt

„Der deutsche Israeli“, titelt die WELT über Yoram Kaniuk im Nachruf.

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