Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der Bibliotheksverband geht auf Distanz zu Amazon

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Ein „toller Comic“ von Helmut Wietz: Der Tod von Adorno (Metrolit).

„Theorie-Brimborium“: Michael Hardt, Antonio Negri Demokratie. Wofür wir kämpfen (Campus).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Bibliotheksverband geht auf Distanz zu Amazon. Roland Reuß hatte neulich (am 13.2.) in der FAZ aufgedeckt, dass die Heidelberger UB ihren Online-Katalog einfach mit Amazon verlinkt hatte, und gemutmaßt, dass das kein Einzelfall sei – aber er hatte wohl nicht geahnt, WIE verbreitet diese Praxis tatsächlich ist: nämlich jede 4. UB „linkt“ ihre Kunden auf diese Art. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Künftig soll die Buchhandelsplattform des MVB – buchhandel.de – diese Funktion übernehmen; diese ist für alle Buchhändler geöffnet.

„Kunst der atemlosen Beschreibung“: John Dos PassosOrient-Express (Nagel & Kimche).

„Obsessive Lust am Wiederverwerten“: Franz Hohler Der Geisterfahrer (Luchterhand).

Sachbücher in Kürze
Die Berliner Museumsinsel (Böhlau), Matthew S. Seligman The Royal Navy and the German Threat 1901-1914 (Oxford UP) und Boualem Sansal Maghreb – eine kleine Weltgeschichte (bup).

Die Welt

Das neue Digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache kann das Grimmsche Wörterbuch nicht ersetzen. Der Germanist Alan Kirkness warnt vor einem drohenden Verlust.

Alan Moore vollendet seine „Jahrhundert“-Trilogie: Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen 2009 (Panini Comics).

Interview mit dem Comedy-Star (und ehemaligen Rodgau Monotones-Sänger) Henni Nachtsheim – sein Buch Dollbohrer! mit Neuerzählungen der Weltliteratur erscheint im April bei Knaus.

Süddeutsche Zeitung

„Seltsam, dass man Mo Yan für einen Staatsdichter halten konnte“, findet Rezensent Ulrich Baron nach dem Lesen des „heiteren und abgründigen“, belehrenden und erschütternden“ Romans Frösche (Hanser).

„Wie deutsche Übersetzer über ihre Sprache nachdenken“: Gabriele Leupold, Evenline Passet Im Bergwerk der Sprache (Wallstein).

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