Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Ciorans Aufsätze „Über Deutschland“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Ein weiterer genialer Erzählzyklus von Bruno Schulz Das Sanatorium der Sanduhr (Hanser).

Suhrkamp bringt E.M. Ciorans Aufsätze aus den Jahren 1931-1937: Über Deutschland.

Der letzte Band von Frank Deppes Politisches Denken im Übergang des 21. Jahrhunderts (VSA) ist erschienen. Sein Titel: Rückfall in die Barbarei oder Geburts einer neuen Weltordnung?

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Obama als Autor: Bei einer Gala dankte er den Lesern unlängst für den Kauf seiner Bücher: 5,2 Millionen Dollar erwirtschaftete allein in Amerika seine Autobiographie Ein amerikanischer Traum.

Luise Rinser hat ihr Leben zwischen 1932 und 1945 systematisch umgeschrieben. Bei S. Fischer ist jetzt die Biographie ihres Freundes und Kollegen José Sánchez de Murillo Ein Leben in Widersprüchen erschienen – da kann man das alles nachlesen. Vielleicht hilft das Buch ja auch, die Rinser ein wenig mehr ins Bewußtsein der Leser zurückzuholen?

Auch hier: Ciorans Aufsätze über Deutschland.

Die Welt

Interview mit Petra Reski [mehr…] über die Mafia. Ihr jüngstes Buch Von Kamen nach Corleone erschien bei Hoffmann und Campe.

Süddeutsche Zeitung

So ist selten Klartext über Ungarn geredet worden: Alex Rühle interviewt den Pianisten ]András Schiff], der in seiner Heimat inzwischen als „Saujude“ und „Hochverräter“ beschimpft wird, weil er es wagte, auf die bedenkliche Entwicklung in seiner Heimat hinzuweisen. „Die Welt bekommt aufgrund unserer sprachlichen Isolation nicht richtig mit, was bei uns passiert…“

Alexander Kluge erzählt 133 politische Geschichten – ein Buch, das auf jeden Frühstückstisch gehört, schreibt Jens Bisky über Das Bohren harter Bretter (Suhrkamp). Wohl wahr!

Das kurze Glück der Gegenwart. Deutschsprachige Literatur seit ‚89 heißt die launige Literaturgeschichte von Richard Kämmerlings (Klett-Cotta). Ina Hartwig hat ihrem Kritikerkollegen auf die Finger gesehen.

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