Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – über das Buch zur Krise, Lob für Alissa Walser und “Uwe Tellkamp wehrt sich gegen Plagiatsverdacht”

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Martin Lüdke schreibt über Peter Handkes „Monolog“ Bis dass der Tag Euch scheidet (Suhrkamp)
und
„Verbrechen von tausend Jahren“: Renate Wiggerhaus über die „zweistimmige Biografie“ von Lilian R. Furst und Desider Furst Daheim ist anderswo (Campus), ihr „jüdisches Schicksal“ aus der „Sicht eines Erwachsenen und eines Kindes“.

Kurz gemeldet wird, dass Klaus Wagenbach für sein Lebenswerk den Kurt Wolff Preis erhält [mehr…].

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„In die Quere?“ – Andreas Platthaus über Katharina Greves „spätes Comicdebüt“ Ein Mann geht an die Decke (Die Bybliothek, Leipzig), kurz gemeldet unter „Streit um Turm: Uwe Tellkamp bestreitet Plagiat“ und hat den MDR aufgefordert, das im Programm richtig zu stellen, was der Sender gerade prüft – aber den Turm verfilmen wird…

In der Beilage:

„Der Doktor und das blinde Kind“: Sandra Kegel über Alissa Walsers „elektrisierendes Romandebüt Am Anfang war die Nacht Musik (Piper).

„Für eine Handvoll Erdnüsse“: Irene Bazinger meint den „famosen zweiten Roman“ Das war ich nicht von Kristof Magnusson (Kunstmann) über die Folgen des globalen Finanzmarktes.

„Der alte Kummerkasten in Königsberg“: Daniela Strigl kritisch über die „literarische Camouflage“ von Alois Brandstetter Cant läßt grüßen (Residenz).

Und Michael Martens fragt in Tirana den Übersetzer Joachim Röhm, der seit zwanzig Jahren die Romane von Ismael Kadare übersetzt: „Warum wurden Sie Kommunist, Herr Röhm?“

Die Welt

Auch hier: Uwe Tellkamp wehrt sich gegen Plagiatsverdacht“.

Wieder 7 Seiten Bücher in der Beilage „Die Literarische Welt“ : U.a. auch hier über „das Buch zur Krise“ Das war ich nicht von Kristof Magnusson (Kunstmann).

Buch der Woche ist Das Labyrinth der zärtlichen Kraft von Alexander Kluge (Suhrkamp). Auf zum Kiosk.

Süddeutsche Zeitung

„Die Elektrifizierung der Seele“: Auch Helmut Böttiger groß über Alissa Walsers Romandebüt Am Anfang war die Nacht Musik (Piper).

„Das leuchtende und das braune München“: Johannes Willms über Wolfgang Martynkewiczs Arbeit „Salon Deutschland (Aufbau) über „den Salon der Bruckmanns, den Thomas Mann und Adolf Hitler besuchten“.

„Die Grausamkeit des Gottsuchers“: Jutta Person lobt Friedrich Anis Kriminalroman Totsein verjährt nicht (Zsolnay). Hier übrigens am differenziertesten zu Tellkamp.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.