Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – die neue Flarf-Bewegung und ein Interview mit Gisela von Wysocki

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Im Dachsbau aus Sprache“: Neue Töne finden sich in der Prosa von Barbara Aschenwald. Ihr wird am 17. November der Jürgen-Ponto-Preis verliehen Zuletzt erschienen ist Leichten herzens bei Skarabaeus.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Verlagshäuser Matthes & Seitz und L’Arche Éditeur erhalten den diesjährigen mit 20.000 Euro dotierten Prix de l’Académie de Berlin. Die von der Robert Bosch Stiftung geförderte Auszeichnung wird am 30. November verliehen.

„Unsichere Identitäten“: Bragi Olafsson jongliert in Der Botschafter (S. Fischer) mit faszinierenden Plagiaten.

„Zaubersprüche für Vorleser“: Ralf Georg Bogners Deutsche Literatur auf einen Blick bei Primus „soll man lesen“.

„Gefälligkeiten für die Pharma-Industrie“: Rainer Fromm und Richard Rickelmann] legen in Ware Patient (Eichborn) dar, dass bis zu 20 Mrd. Euro im Gesundheitswesen durch Betrug und Korruption verloren gehen.

„Wohin mit dem Geld?“: Linda Polman schaut in Die Mitleidsindustrie (Campus) hinter die Hilfsorganisationen.

In den USA ist in einem Auktionshaus ein der Entwurf zu einem von Dr. Seuss verworfenen Bilderbuch aufgetaucht.

Gemeldet wird, dass Vito von Eichborn in Mallorca seinen Verlag Vitolibri S.L. gegründet hat.

„Googles Werk und Autors Beitrag“: Die amerikanische Flarf-Bewegung hat aus einem Scherz eine neue Form der Dichtkunst entwickelt. Aus Zufallstreffer bei Google werden Texte, die wie neuer Dada klingen.

Süddeutsche Zeitung

„Der Mensch ist nicht gut, aber er kann sich zähmen“: Uwe Wesel hat mit Geschichte des Rechts in Europa (C.H. Beck eine imposante und kurzweilige Geschichte des Rechts in Europa geschrieben.

Ralf Rothmann erhält den Walter-Hasenclever-Preis 2010

„Mario Barth für die gebildete Stände“: Harald Martensteins Roman Gefühlte Nähe gibt sich als launiges Paarungsbrevier (C. Bertelsmann).

Von SZ-Autoren: Martin Breutigams Sachgeschichten Todesküsse am Brett. 140 Rätsel und Geschichten der Schachgenies von heute, Die Werkstatt.

Die Welt

„Ernst Jünger in der Mandschurei“: Ian Baruma erzählt in Die drei Leben des Ri Koran (Hanser) von der Besetzung Chinas.

„Und wo hast du deine Wunde?“: Christina Weiss im Interview mit Gisela von Wysocki, die in Wir machen Musik (Suhrkamp) über ihre Kindheit unter Musikern geschrieben hat.

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