Bücher und Autoren heute in den Feuilletons: 100 Jahre Luise Rinser und “Wir werden mit System erobert”

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Es gibt auch ein Bücherleben außerhalb der Royals (obwohl wir bei SPIEGEL ONLINE ab und zu mitgeschaut haben, prima Berichterstattung und pointiert!):

Frankfurter Rundschau

„Ein Phänomen“: Das ist für Anja Hirsch die Wandlung „von der glühenden NS-Sympathisantin zur moralischen Instanz der Bundesrepublik“ von Luise Rinser. Zu ihrem 100. Geburtag ist bei S. Fischer erschienen Luise Rinser. Ein Leben in Widersprüche von José Sánchez de Murillo.

„Steppenwolfs Begehren“: „Spät, aber nicht zu spät“ ist der Roman Isabelle „des Franzosen Jean Forton auf Deutsch zu haben“ (Graf), „eine Innenansicht, die mitunter frösteln lässt, aber spannend zu lesen ist.“

Kurz: Harper Lee wehrt sich gegen ihre Biographie der Journalistin Marja Mills, die habe keinen Zugang zu ihr gehabt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Frank Schirrmacher (mit einem ausführlichen Lebensbild von Teofila Reich-Ranicki, die gestern im Alter von 91 Jahren starb [mehr…]).

„Wir werden mit System erobert“: Ein ausführliches Gespräch mit Daniel Suarez über „die Zukunft unserer Gesellschaft, den Schutz der Privatsphäre in Zeiten allgegenwärtiger Datensammler“ wie Google und „seine visionären Romane Daemon und Darknet (der kommt am Montag bei Rowohlt).

Heute wieder KINDER-UND JUGENDBÜCHER:
(Kritisch) besprochen werden Kim Franks Versuch eines Rockromans 27 (Rowohlt Taschenbuch) und

(positiv) unter der Überschrift „Wo geht’s ins Land der Vogelmenschen?“ Heekyoung Kims Geschichte der Kartographie Wo geht´s lang. Karten erklären die Welt (Gerstenberg).

Unter NEUE SACHBÜCHER wird vorgestellt „Das egoistische Gehirn (Ullstein) über die „Theorie des Übergewichts“.

Literatur wieder in der Beilage:

„Ein Hund namens Europa“: Orhan Pamuks Debütroman Cevdet und seine Söhne liegt „fast dreißig Jahre nach seinem Erscheinen endlich auf Deutsch vor. Er zeigt ein Panorama der türkischen Gesellschaft“ (Hanser).

„Mutterwitz mit Telefon“: Der Leser sei „zu beneiden“ für Lena Gorelik Lieber Mischa, der du fast Schlomo Adolf Grinbaum geheiratest hättest (Graf).

Die Welt

„Ein unwahrscheinliches Leben“: Nachruf auf Teofila Reich-Ranicki.

Die Bücher in der Beilage hatten wir schon vorgestern gemeldet [mehr…]

Süddeutsche Zeitung

Auch hier ein Nachruf auf Teofila Reich-Ranicki.

„Begegnung, Spaß und Sport“: Matthias Waha über Die philosophische Wollust. Sinnliches von Sokrates bis Sloterdijk (Primus).

„Am Herdfeuer der Leidenschaft“: Die neue Biographie Luise Rinser. Ein Leben in Widersprüche von José Sánchez de Murillo sei „überraschend freundlich“ (S. Fischer).

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.