Hitlers zufriedenes Volk – Götz Alys Studie macht schon vor Erscheinen Furore

Der S. Fischer Verlag freut sich derzeit über einen spektakulären publizistischen

S.Fischer – Webeintrag für das Buch

Erfolg – der schon vor Erscheinen des Buchs klar wurde:

Großformatig berichten die deutschen Feuilletons und Fernsehmagazine. Götz Alys bahnbrechendes Buch »Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus« betrachtet die Geschichte des Nationalsozialismus aus einem neuen Blickwinkel – und scheint bei de Medien damit einen Nerv zu treffen.

Denn Fischer-Sprecher Martin Spieles: “Alys Studie macht deutlich: Der NS war eine Gefälligkeitsdiktatur, die sich die Unterstützung der Bevölkerung durch ein System sozialer Wohltaten erkaufte. Hitler, die Gauleiter, Minister und Staatssekretäre agierten als klassische Stimmungspolitiker. Sie fragten sich täglich, wie sie die Zufriedenheit der deutschen Mehrheitsbevölkerung sichern konnten. Auf der Basis von Geben und Nehmen erkauften sie sich deren Zustimmung oder wenigstens Gleichgültigkeit durch eine Fülle von Steuerprivilegien, mit Millionen Tonnen geraubter Lebensmittel und mit der Umverteilung des arisierten Eigentums von verfolgten und ermordeten Juden aus ganz Europa. Den Deutschen ging es im Zweiten Weltkrieg besser als je zuvor, sie sahen im nationalen Sozialismus die Lebensform der Zukunft – begründet auf Raub, Rassenkrieg und Mord.”

Alys Buch ist übrigens auch für den Preis der Leipziger Buchmesse 2005 nominiert, der am kommenden Donnerstag verliehen wird.

Heute abend findet im Frankfurter Verlagshaus die erste Buchpremiere statt (Begrüßung: Walter Pehle, Herausgeber der “Schwarzen Reihe”, Einführung: Micha Brumlik, Direktor des Fritz Bauer Instituts), die zweite Buchpremiere wird am Mittwochabend in Berlin sein (Geschichtsforum Jägerstraße e.V. in der Remise des Stammhauses der Mendelssohn-Bank, Jägerstraße 51, Einführung und Moderation: Jan Ross).

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