Bastian Sick rettet Herbstgeschäft: Band 3 vom „Genitiv“ wird Mitte September mit 500.000 Expl. gestartet

„Kann ich das Buch bei Ihnen bezahlen?“ fragt Ich-Erzähler Bastin Sick am Ende einer seiner Glossen den „Buchhändler seines Vetrauens“. Und der sagt: „Das will ich doch hoffen.“

Eine freche Bemerkung des Sortimenters eigentlich, müsste er doch besser als jeder andere wissen, dass Sick durch die bisherigen zwei Bände von „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ durchaus zahlungsfähig ist. Ein Erfolg, der einmalig ist:

Von Band 1 sind bis heute 1.599.233 Exemplare verkauft worden; Bd. 2 hat es bisher auf 728.344 Expl. gebracht. Und Band 3 wird Mitte September erscheinen. Das das hat der Autor heute während eines umjubelten Auftritts bei der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes NRW den rund 100 anwesenden Buchhändlern verraten (bei dem er auch die o.a. Glosse aus Bd. 3 vorlas, eine Premiereals Geschenk also zum 60.Jubiläum des Verbandes!

Die Startauflage wird bei 500.000 liegen; dazu wird es Mitte August eine gebundene „Gesamtausgabe“ von Band 1 & 2 geben.

Alles in allem sicherlich eine schöne Entschädigung dafür, dass ausgerechnet ein solcher Ausnahmeerfolg wohl kaum als Lizenz ins Ausland verkauft werden kann – in der Regel ja immer eine ebenfalls gute Einnahme-Möglichkeit für Autoren. Aber auch da scheint Sick Rekorde zu brechen: Nach der Mammut-Lesung vor 15000 Zuhörern während der litCologne hatte er jetzt eine erste ausverkaufte Lesung „im Ausland“ (Sick) auf Mallorca (oder in Mallorca, wie war das noch?) absolviert. Wobei sich die nächste Frage stellt: Ist Mallorca wirklich Ausland? Einer der anwesenden Buchhändler meint zu wssen: „Ist das nicht ein Vorort von Düsseldorf?“

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