Literaturpreise Franz-Hessel-Preis 2016: Die Longlist steht

Für die Longlist des diesjährigen Franz-Hessel-Preises für zeitgenössische Literatur hat die deutsch-französische Jury die folgenden Autoren ausgewählt:

Aus Deutschland:

Anna Katharina Hahn, Das Kleid meiner Mutter (Suhrkamp Verlag)

Antje Rávic Strubel, In den Wäldern des menschlichen Herzens (S. Fischer Verlag)

Christine Wunnicke, Der Fuchs und Dr. Shimamura (Berenberg Verlag)

Iris Hanika, Wie der Müll geordnet wird (Literaturverlag Droschl)

 

Aus Frankreich:

Thierry Beinstingel, Vie prolongée d’Arthur Rimbaud (Fayard)

Philippe Forest, Crue (Gallimard)

Léonora Miano, Crépuscule du tourment (Grasset)

Sylvain Prudhomme, Légende (Gallimard/L’Arbalète)

Fanny Taillandier, Les états et empires du Lotissement Grand siècle : archéologie d’une utopie (PUF)

Marcus Malte, Le garçon (Zulma)

Die Stiftung Genshagen (Deutschland) und die Villa Gillet (Frankreich) vergeben diesen Preis gemeinsam. Er ist mit jeweils 10.000 Euro pro Preisträger dotiert. Die Finalisten werden zu Beginn des kommenden Jahres bekannt gegeben.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das französischen Ministère de la Culture et de la Communication haben den Franz-Hessel-Preis vor sechs Jahren initiiert. Er wird jährlich abwechselnd in Frankreich und Deutschland verliehen. Mit dem Preis werden ein deutsch- und ein französischsprachiger Autor oder eine Autorin ausgezeichnet, die im Nachbarland noch unbekannt sind und deren Werke weitestgehend noch nicht übersetzt wurden. Ziel ist es, den literarischen und intellektuellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich zu vertiefen und zu beleben. Namensgeber des Preises ist der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel (1880 -1941), der mit seinem Leben und Werk (Pariser Romanze, Spazieren in Berlin) ein Mittler zwischen beiden Ländern und Kulturen war.

 

Die Mitglieder der französischen Jury sind Nils C. Ahl (Journalist und Literaturkritiker), Francesca Isidori (Journalistin und Literaturkritikerin), Christine de Mazières (Hohe Beamtin am französischen Rechnungshof), Augustin Trapenard (Journalist und Literaturkritiker) und Guy Walter (Direktor der Villa Gillet und der Subsistances). Der deutschen Jury gehören an: Thorsten Dönges (Literarisches Colloquium Berlin), Hans-Peter Kunisch (Journalist und Autor), Petra Metz (Literaturkritikerin) und Ulrike Vedder (Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin).

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