Vorgeblättert Bücher und Autoren in der ZEIT und im FREITAG

Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Die Zeit

Der ewige Gaukler: In seinem Roman Tyll versetzt Daniel Kehlmann die Figur des Eulenspiegel in den Dreißigjährigen Krieg und erzählt von den seelischen Verwüstungen durch Gewalt. Von Jens Jessen

  • Daniel Kehlmann: Tyll (Rowohlt)

Ende der Religion? Was für ein Irrtum! Max Webers Theorie von der Entzauberung der Welt ist ein Klassiker. Doch sie ist falsch, behauptet Hans Joas in seinem Buch Die Macht des Heiligen. Von Thomas Assheuer

  • Hans Joas: Die Macht des Heiligen. Eine Alternative zur Geschichte von der Entzauberung (Suhrkamp)

Keiner entgeht seinem Schicksal: Ein Roman als Debattenbeitrag zum Amerika des Donald Trump: Golden House von Salman Rushdie. Von Ronald Düker

  • Salman Rushdie: Golden House (C. Bertelsmann)

Duplomännchen im Legohaus: Die junge Belgierin Lize Spit hat mit Und es schmilzt ein brutales Buch über eine Jugend auf dem Dorf geschrieben. Von Nina Pauer

  • Lize Spit: Und es schmilzt (S. Fischer)

Einst war Frankreich literarisch eine Weltmacht, doch zu Beginn des neuen Jahrhunderts legte es eine Sendepause ein. Das war der Houellebecq-Schock. Jetzt meldet sich das Land machtvoll zurück. Von Iris Radisch

  • Iris Radisch: Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben. Von Sartre bis Houellebecq (Rowohlt)

Klar denken! Tristan Garcia ist Schriftsteller und Philosoph und in beiden Rollen jemand, der unsere Gegenwart auf den Begriff bringt. Wir haben ihn in Lyon getroffen und viel darüber gelernt, wie durch kluge Unterscheidungen das Emanzipationsversprechen der Moderne gerettet werden kann. Von Ijoma Mangold

  • Tristan Garcia: Das intensive Leben (Suhrkamp)
  • Tristan Garcia:Faber. Der Zerstörer (Wagenbach)

Interview. Von Ingeborg Harms

  • Catherine Millet: Traumhafte Kindheit (Secession)

Sie ist eine der glamourösen Intellektuellen Frankreichs, eine Ikone des Feminismus-Autorin von Romanen, vielen Theaterstücken, philosophischen Texten. Ein Besuch bei Hélène Cixous in Paris.

Im Passagen Verlag Wien erschienen seit 2007 bisher 14 Bücher von Hélène Cixous in deutscher Übersetzung von Esther von der Osten, Claudia Simma u.a., zuletzt im Jahr 2017 Osnabrück und Osnabrück Hauptbahnhof nach Jerusalem sowie in neuer Auflage Das Lachen der Medusa mit begleitenden Essays sowie Aus Montaignes Koffer – Im Gespräch mit Peter Engelmann

Elisabeth von Thadden über:

  • Didier Fassin: Das Leben. Eine kritische Gebrauchsanweisung (Suhrkamp)

Immer schön kritisch: Sind die radikalen französischen Linksintellektuellen wieder da? Didier Eribon setzt seine theoretische Selbsterkundung fort, und Geoffroy de Lagasnerie attackiert das Recht. Von Alexander Cammann

  • Didier Eribon: Gesellschaft als Urteil. (Suhrkamp)
  • Geoffroy de Lagasnerie: Verurteilen. Der strafende Staat und die Soziologie (Suhrkamp)

Revolte gegen sich selbst: Wie der Meister des unempfindlichen Erzählens „empfindsame Seelen zum Weinen bringen“ wollte. Flauberts letzte Geschichten in einer Neuübersetzung. Von Andreas Isenschmid

  • Gustave Flaubert: Drei Geschichten (Hanser)

Regieren und reagieren: Der Historiker Pierre Rosanvallon weiß, was die Politik erst zum Tanzen bringt: Die Gegen-Demokratie. Von Maximilian Probst

  • Pierre Rosanvallon: Die Gegen-Demokratie. Politik im Zeitalter des Misstrauens (Hamburger Edition)

Was habt ihr zu verlieren? Achille Mbembe, einer der berühmtesten Verfechter der postkolonialen Theorie, durchdenkt die Gewalt gegen Fremde im Westen. Von Marie Schmidt

  • Achille Mbembe: Politik der Feindschaft (Suhrkamp)

In jeder Faser die Angst: Édouard Louis’ Roman Im Herzen der Gewalt ist ein atemberaubendes Werk über die Unkontrollierbarkeit der Wahrheit und die Allgegenwart von Repression. Von Wiebke Porombka

  • Édouard Louis: Im Herzen der Gewalt (S. Fischer)

Dope mit Schuhcreme: Der Journalist Philippe Pujol richtet den Scheinwerfer auf die düstere Parallelwelt von Marseille. Von Elisabeth Raether

  • Philippe Pujol: Die Erschaffung des Monsters. Elend und Macht in Marseille (Hanser Berlin)
  • Alain Mabanckou ist einer der wichtigsten frankophonen Schriftsteller Afrikas. Die Lichter von Pointe-Noire erzählen von Distanz und Anhänglichkeit. Von Caspar Shaller
  • Alain Mabanckou: Die Lichter von Pointe-Noire (Liebeskind)

Das Hörbuch Von Alexander Cammann

  • Yasmina Reza: Babylon. Gelesen von Maren Kroymann;

Drei Männer, eine Utopie: Der neue Roman von Uwe Timm dreht sich um Rassentheorie und Eugenik. von Maike Albath

  • Uwe Timm: Ikarien (Kiepenheuer & Witsch),

Die Historikerin Christina Morina erzählt, wie ein paar Menschen die Ideen von Marx in die Welt brachten, und zeichnet ein faszinierendes Gruppenporträt. von Lisa Herzog

  • Christina Morina: Die Erfindung des Marxismus. Wie eine Idee die Welt eroberte (Siedler)

der Freitag

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