Vorgeblättert Bücher und Autoren in der ZEIT und im FREITAG

Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Die Zeit

Einträchtig durchs Feuer gehen: Vergangene Woche starb Denis Johnson, einer der ganz großen Erzähler der amerikanischen Literatur. Der jüngst auf Deutsch erschienene Roman Die lachenden Ungeheuer ist sein Vermächtnis. Von Jan Brandt

  • Denis Johnson: Die lachenden Ungeheuer (Rowohlt)

Drachenherzen schlagen höher: Gedichte sind vor allem erst einmal Klang, und den beherrscht Nico Bleutge wie kaum ein anderer Lyriker. Sein jüngster Band »nachts leuchten die schiffe« beschreibt eine Erde, auf der nicht immer leicht zu gehen ist. Von Jochen Jung

  • Nico Bleutge: nachts leuchten die schiffe (C.H. Beck)

Der Krieg, das sind wir: Robert Gerwarths »Die Besiegten« ist ein beunruhigendes Lehrstück über die Eigendynamik der Gewalt. Von Alexander Gallus

  • Robert Gerwarth: Die Besiegten. Das blutige Erbe des Ersten Weltkriegs (Siedler)

Die Krimikolumne:

War es Selbstmord? Adrian McKinty schildert irische Widersprüche. Von Tobias Gohlis

  • Adrian McKinty: Rain Dogs (Suhrkamp)

der Freitag

Willkommen im Vulvina-Club: Das weibliche Geschlecht wird oft als Loch beschrieben, als Leerstelle, die gefüllt werden müsse. Warum es so wichtig ist, neue Worte und Bilder dafür zu finden. Barbara Streidl

Hohepriesterin des Spotts: Die Scharfzüngigkeit ist das Markenzeichen der US-Legende Dorothy Parker. Nun sind ihre Gedichte ganz neu ins Deutsche übersetzt. Beate Tröger

Die Gretchenfrage: Sind digitale Technologien per se kapitalistisch? Zwei neue Bände diskutieren das. Florian Schmid

Et voilà: ein Homme de Lettres: Friedhelm Kemp war Übersetzer, vor allem ein Literat, wie er im (französischen) Buch steht. Gert Ueding

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