Wie sich zwei unabhängige Verleger in Brasilien einen Traum verwirklichten Buchhandel international: Indies im Kiosk

Mit der Umfunktionierung eines Kiosks haben João Varella und Cecilia Arbolave  in Brasilien einen Ort geschaffen, der in vielerlei Hinsicht einzigartig ist:

Die individuellen Holzregale bieten Präsentationsfläche und Stauraum gleichermaßen. Mit Konzerten und Partys lockt Banca Tatui auch immer wieder Besucher an, die für den Buchkauf allein nicht kommen würden – und sorgt dafür, dass die kulturelle Szene São Paulos lebendig bleibt

 

Als João Varella an einem heruntergekommenen Kiosk gegenüber von dem Restaurant, in dem er gerade mit Freunden aß, einen Zettel mit der Aufschrift „Zu verkaufen“ entdeckte, war er begeistert. Die ca. 3.500 Straßenkioske gehören zum Stadtbild von São Paulo  dazu, allerdings hat ihr Zustand in den letzten Jahren stark gelitten. Die meisten von ihnen sind mittlerweile zweckentwendet, in ihnen wird von Spielzeugen bis hin zu Kondomen alles mögliche verkauft.

Buchhändler und Verleger: João Varella und Cecilia Arbolave betreiben neben der Buchhandlung Banca Tatuí auch den Kleinverlag Lote 42

Schnell entstand bei Varella, einem der Verleger des unabhängigen Verlags Lote 42, der Plan, aus dem Kiosk eine Buchhandlung zu machen – und einen Ort der Begegnung für Menschen des Viertels Santa Cecilia. Davon hatte er schon als Kind geträumt. Gemeinsam mit seiner Lote 42-Kollegin Cecilia Arbolave entwickelte er ein so modernes wie originelles Konzept, um auf dem begrenzten Raum Literatur aufmerksamkeitswirksam zeigen zu können (…)

Weiterlesen ab Seite 34 im BuchMarkt

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