57. Frankfurter LeseEule gestartet

Gestern fand in den Frankfurter Römerhallen der Auftakt zur 57. LeseEule statt. Die Kinder- und Jugendbuchausstellung präsentiert rund 800 Novitäten in den Bereichen Bilderbücher, Bücher für Sechs- bis Neunjährige, Neun- bis Zwölfjährige, ab Dreizehnjährige, Bücher in Fremdsprachen in der integrierten Wanderausstellung The White Ravens, den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017, Weihnachtsbücher und Comics. Die Auswahl traf die Zentrale Kinder- und Jugendbibliothek Frankfurt.

Die diesjährige Exposition steht unter dem Motto Was glaubst du? Religion und Weltanschauung – zum Thema werden rund 130 Bücher vorgestellt.

Veranstalter sind das Jugend- und Sozialamt Frankfurt, die Stadtbücherei und das Stadtschulamt sowie der Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Im dreiwöchigen Rahmenprogramm finden etwa 150 Veranstaltungen – Lesungen, Workshops, Führungen, Theateraufführungen, Filmvorstellungen, Begegnungen und Quizspiele – an verschiedenen Orten statt. Beispielsweise kommt die französische Bilderbuchautorin Anaïs Vaugelade ins Struwwelpeter Museum und in die Stadtteilbibliothek Rödelheim, um ihr Buch Ich bau mir einen großen Bruder, Moritz Verlag, zu präsentieren und gemeinsam mit den Kindern zu basteln.

An der Finanzierung, rund 55.000 Euro, beteiligen sich neben den Veranstaltern mit Sachspenden und Veranstaltungsangeboten unter anderen die S. Fischer Verlage, die Henrich Editionen sowie die Buchhandlungen Carolus, Eselsohr, Knizhnik und Tatzelwurm.

Projektleiterin Andrea Breu begrüßte die kleinen und großen Gäste im Ratskeller neben den Römerhallen. Anschließend sang Daniel Kempin, Kantor der Jüdischen Gemeinde, ein Lied über Angst und Religion und erklärte vorher: „Man muss keine Angst vor Gott haben. Angst machen nur die Leute, die Schlimmes im Namen der Religion verbreiten.“

Ein besonderes Religionsquiz forderte die Teams aus drei Schulen. Ralph Caspers, bekannt aus Die Sendung mit der Maus, moderierte. Manche Fragen waren nicht nur für die Kinder schwierig zu beantworten.

Ein gelungener Auftakt, bei dem die Kinder nicht nur zusehen, sondern selbst mitmachen durften – wie in vielen Veranstaltungen bis zum 3. Dezember auch.

JF

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